Politik | 21.02.2018

SPD-Kreistagsfraktion Rhein-Sieg

Debatte um kostenlosen ÖPNV muss sachlich und zielorientiert geführt werden!“

Gemeinsame Sondersitzung der Planungs- und Verkehrsausschüsse des Rhein-Sieg-Kreises und der Bundesstadt Bonn zum Vorschlag der Bundesregierung „kostenloser ÖPNV“ beantragt

Rhein-Sieg-Kreis. Seit einigen Tagen läuft die Debatte um den Vorschlag der Bundesregierung, den öffentlichen Personennahverkehr in Bonn kostenlos zu gestalten, um drohenden Dieselfahrverboten in den Großstädten zu entgehen. Die SPD Kreistagsfraktion beantragt daher zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Sondersitzung der Planungs- und Verkehrsausschüsse der Bundesstadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises. „Die Idee, den öffentlichen Personennahverkehr zu stärken und kostenlos zu gestalten ist nicht neu. Die SPD Rhein-Sieg hat seit Längerem schon eine entsprechende Beschlusslage. Allerdings gibt es noch einige Fragen, die noch ungeklärt sind. Wie läuft die Finanzierung im Verkehrsverbund? Wie sieht es mit den Kapazitäten aus und bis wohin soll die Nutzung der Mobilitätsangebote kostenfrei sein? Diese und viele weitere Fragen stehen im Raum und müssen im Rahmen einer Sondersitzung der Planungs- und Verkehrsausschüsse beider Gebietskörperschaften ausgeräumt werden“, erklärt der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Dietmar Tendler.

Ausweitung gefordert

Aufgrund der engen Verkehrsverbindungen zwischen Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis fordern die Sozialdemokraten im Falle einer ernsthaften Initiative die Ausweitung auf den Rhein-Sieg-Kreis. „Verkehrsströme, gerade in so einer dicht besiedelten Region wie Bonn/Rhein-Sieg, halten sich nicht an Stadtgrenzen. Wir müssen das Konzept regional denken und als Region an einem Strang ziehen. Auch die Organisation innerhalb der Region des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg muss noch geklärt werden. Die Debatte um den kostenlosen ÖPNV muss sachlich und zielorientiert geführt werden“, so Tendler abschließend. Pressemitteilung der

SPD-Kreistagsfraktion Rhein-Sieg

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