Politik | 13.04.2017

SPD Neuwied startet „Kühne-Aktion“

Den Schandfleck beseitigen

Die verfallenden ehemaligen Produktionsgebäude der Kühne KG in Fahr werden von vielen Bewohnern des Ortsteils als Schandfleck empfunden. Die SPD unterstützt das Anliegen des Bürgervereins, der den Abriss fordert.  privat

Neuwied. Seit 19 Jahren produziert die Kühne KG als Lebensmittelhersteller nicht mehr im Neuwieder Stadtteil Feldkirchen. Im Ortsteil Fahr verfallen seitdem die Firmengebäude, und das Gelände verwahrlost. Das wollen die Bürger nicht länger hinnehmen.

An die Spitze der Protestbewegung hat sich der Bürgerverein Fahr gesetzt. Die SPD-Verantwortlichen von Feldkirchen und der Neuwieder Ratsfraktion haben sich in einem Gespräch mit Erich Walther, der maßgeblich für den Bürgerverein Fahr den Unmut der Bürger kanalisiert, über die Situation vor Ort ausgetauscht. Die Beteiligten sind einer Meinung, wenn es um den Abriss des Schandflecks geht. „Eigentum verpflichtet“, so der Fraktionsvorsitzende Sven Lefkowitz. „Es kann nicht sein, dass sich ein weltweit agierendes Unternehmen wie die Carl Kühne KG seiner Verantwortung für die Allgemeinheit und die Umwelt entzieht“, so die beiden Feldkirchener SPD-Ratsmitglieder Petra Jonas und Hannelore Gröhbühl. Deshalb wird sich die SPD auch an der „Kühne-Aktion“ mit der Sammlung von Unterschriften aktiv beteiligen, um die Petition für den Abriss und der Altlasten-Entsorgung wirkungsvoll zu unterstreichen.

„Dabei ist uns nicht geholfen, wenn Leserbriefschreiber meinen, dass die öffentliche Hand für Versäumnisse privater Firmen geradestehen soll“, sind sich die SPD-Verantwortlichen mit Erich Walther einig und bitten die Neuwieder, sich an der „Kühne Aktion“ zu beteiligen. „Nur so können wir Bewegung in die Sache mit dem Abriss bringen“, sind sich Erich Walther und seine Mitstreiter sicher. Pressemitteilung der

SPD-Stadtratsfraktion Neuwied

Die verfallenden ehemaligen Produktionsgebäude der Kühne KG in Fahr werden von vielen Bewohnern des Ortsteils als Schandfleck empfunden. Die SPD unterstützt das Anliegen des Bürgervereins, der den Abriss fordert. Foto: privat

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