Politik | 19.11.2019

Volkstrauertag in Oberzissen

Der Opfer von Krieg und Gewalt gedacht

Wortgottesdienst und Kranzniederlegung am Ehrenmal

Der VdK-Ortsverband Oberzissen um seinen Vorsitzenden Rainer Bürger (3. v. l.) hatte die Gedenkfeier organisiert. Ortsbürgermeister Christof Bürger (4. v. l.) betonte in seiner Ansprache die Bedeutung von Gedenkstätten. Foto: privat

Oberzissen. Am vergangenen Sonntag, dem Volkstrauertag, versammelten sich die Menschen in Oberzissen nach einem Wortgottesdienst am Ehrenmal, um gemeinsam der Opfer von Krieg und Gewalt, der Kinder, Frauen und Männer aller Völker zu gedenken.

Organisiert vom VdK-Ortsverband Oberzissen und musikalisch begleitet von Elmar Henseler fand die Gedenkfeier statt. VdK-Vorsitzender Rainer Bürger erklärte in seiner Ansprache, dass die vergangenen 70 Jahre in einem friedlichen Europa kein Geschenk seien. „Dies ist das Ergebnis von Zusammenarbeit, von dem Willen, Grenzen und Feindschaften zu überwinden.“

Ortsbürgermeister Christof Bürger erinnerte in seiner Rede an die Gründung des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge vor genau 100 Jahren im Dezember 1919. „Die Aufgabe des Volksbundes ist die Pflege und Unterhaltung vorhandener Gedenkstätten. Auch heutzutage ist es wichtig am Volkstrauertag an Gedenkstätten und auch am Ehrenmal in Oberzissen an die Opfer von Gewalt zu gedenken.“

Anschließend wurde vom VdK ein Kranz niedergelegt, flankiert von Soldaten, Feuerwehrleuten und Schützen und in einer Schweigeminute der Opfer gedacht.

Pressemitteilung der

Ortsgemeinde Oberzissen

Der VdK-Ortsverband Oberzissen um seinen Vorsitzenden Rainer Bürger (3. v. l.) hatte die Gedenkfeier organisiert. Ortsbürgermeister Christof Bürger (4. v. l.) betonte in seiner Ansprache die Bedeutung von Gedenkstätten. Foto: privat

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