Leserbrief zur „Kurzrennstrecke Pfarrweg in Bachem“
Der Verantwortung bewusst werden
Zur Verkehrsberuhigung allgemein wurde in Bachem viel geredet auch getan.
Dem Leserbrief vom 04/05 Februar im Blick aktuell von Werner Ley kann ich nur Recht geben. Von Bachemer Bürgern wird viel angestoßen, doch leider verläuft auch vieles im Sande. Vor zwei Jahren habe ich schon angeregt, dass man in solchen Situationen, wie im Pfarrweg, oder auch allgemein in Bachem etwas machen kann und wie man es machen kann. Damals hatte ich Bilder freigegeben, um eine sinnvolle Geschwindigkeitsbegrenzung, auch in gepflasterten Straßen, ohne großen Kostenaufwand einzubetten. Doch wie ich lese, vergebens, schade.
Hier war der Gedanke eine quadratische oder rechteckige Erhöhung in der Mitte der Straße zu Installieren.
Doch am Seitenrand sollte die Straße weiter auf glattem Niveau gehalten werden, damit hier Fahrräder und Kinderwagen nicht über die Erhöhung fahren müssen. Es ist nicht nur die Rennstrecke, es handelt sich hier auch um eine Unfallgefahr, die sich die „Raser“ einmal zu Gemüte führen sollten.
Oder kann man mit einem Unfall, bei dem Verletzte oder sogar Tote zu beklagen sind, leben?
Das kann doch nicht die Denkweise sein, wenn man sich mit seinem Auto über Spielstraßen bewegt und aufs Gaspedal tritt. Hier sollte jeder, aber auch jeder sich seiner Verantwortung bewusst sein. Lieber etwas früher von zu Hause wegfahren und ohne eventuellen Unfall am Ziel ankommen.
Hier möchte ich die verantwortlichen des Stadtrates und des Finanzausschusses doch einmal bitten, in sich zu gehen, die Lage in Bachem nicht zu vergessen und etwas bewegen zu wollen, denn die Landesgartenschau ist nicht alles. Wenn auch die „Brücke für Bachem“ nicht auf den Weg gebracht werden konnte, vergessen ist sie nicht. Unsere Kinder fahren seit Monaten schon über die Fahrbahn der Brücke nähe Eifelstraße und sind höchst unfallgefährdet. Wer will das verantworten und steht bei einem Unfall mit Rede und Antwort parat? Ich kann nur hoffen, dass sich in Bachem in Kürze was bewegt und Tatsachen geschaffen werden.
Heinz-Rudi Dresen, Bachem
