SPD Swisttal macht sich Sorgen um das Seniorenwohnprojekt in Heimerzheim
„Die CDU-Bürgermeisterkandidatin muss nun endlich Farbe bekennen“
Heimerzheim. Mit Sorge reagieren die SPD und Ortsvorsteher Hermann Leuning auf den Stand des geplanten Seniorenwohnprojekts in Heimerzheim. „Hier will im Ort nicht nur jemand viel Geld investieren und Wohnraum für Senioren schaffen, damit diese im Alter nicht ihre Heimat verlassen müssen, sondern auch zwei unschöne Ecken beseitigen. Dabei findet er offenbar nicht die nötige Unterstützung im Rathaus. Es kann nicht sein, dass die Verwaltungsspitze die Entwicklung von Heimerzheim blockiert“, sagt Gisela Hein, Bürgermeisterkandidatin der SPD.
Das Vorhaben werde den Einzelhandel im Heimerzheimer Ortskern stärken und damit die Entwicklung des Ortskerns - die auch nach dem Gemeindeentwicklungskonzept hohe Priorität habe - positiv beeinflussen. „Das Projekt ist ein absoluter Glücksfall für Heimerzheim. Ich erhoffe mir, dass alle Beteiligten an einem Strang ziehen, damit es möglichst bald realisiert werden kann“, erklärt Ortsvorsteher Leuning.
Der Investor, der auf dem ehemaligen Plus-Gelände an der Kölner Straße eine Pflegeeinrichtung und in der Kirchstraße barrierefreien Wohnraum mit der Möglichkeit zu Betreutem Wohnen errichten will, hatte von erheblichen zeitlichen Verzögerungen bei der Bearbeitung des Projekts in der Swisttaler Gemeindeverwaltung berichtet. Der scheidende Bürgermeister Eckhard Maack (CDU) hatte im vergangenen Jahr erklärt, dass er seine Prioritäten anders setzen wolle, trotzdem war das Projekt vom Planungsausschuss der Gemeinde mit großer Mehrheit begrüßt worden. Mittlerweile liege die Bauvoranfrage zur Genehmigung beim Rhein-Sieg-Kreis. „Auf Nachfrage hatte die zuständige Beigeordnete Petra Kalkbrenner in der jüngsten Sitzung des Ausschusses versprochen, sich bei der Kreisverwaltung nach dem Stand der Bearbeitung zu erkundigen, die Wichtigkeit des Projekts für die Entwicklung des Ortes zu betonen und den Fraktionen innerhalb einer Woche eine entsprechende Rückmeldung zu geben. Dies ist nicht passiert. Wir fordern die Beigeordnete und CDU-Bürgermeisterkandidatin auf, sich eindeutig und öffentlich zu diesem wichtigen Projekt zu bekennen. Auch von den Heimerzheimer CDU-Ratskollegen erhoffen wir uns mehr Unterstützung in der Sache“, erklärt Dr. Robert Datzer, planungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion.
Pressemitteilung
der SPD Swisttal
