Politik | 24.08.2016

Jusos Rhein-Sieg besuchten Dokumentationszentrum

Die Grauen der NS-Diktatur sind auch heute noch erlebbar

Gemeinsam mit der AG Migration und Vielfalt der SPD Rhein-Sieg hatte die SPD-Jugendorganisation zu einer Führung durch das ehemalige Gestapo-Hauptquartier am Appellhofplatz eingeladen.privat

Siegburg. Mit dem Besuch des NS-Dokumentationszentrums in Köln stand schwere Kost auf dem Sommer-Kultur-Programm der Jusos Rhein-Sieg. Gemeinsam mit der AG Migration und Vielfalt der SPD Rhein-Sieg hatte die SPD-Jugendorganisation zu einer Führung durch das ehemalige Gestapo-Hauptquartier am Appellhofplatz eingeladen.

Nach dem Ende der NS-Diktatur wurde zunächst der Mantel des Schweigens über dem „EL-DE-Haus“ ausgebreitet. Die Kritzeleien der Häftlinge an den Wänden im Keller des Hauses verschwanden hinter Aktenordnern. Engagierte Kölner Bürger durchbrachen dieses Verdrängen. Heute beherbergt das Haus ein Museum, das über das politische und gesellschaftliche Leben im nationalsozialistischen Köln informiert.

Zwischen alten Akten des institutionalisierten Nazi-Terrors, Geschichten von Opfern und Fotos von Widerstandsgruppen entfaltet sich ein Bild des dunkelsten Kapitels deutscher Geschichte. Die Gefängniszellen im Keller und die Hinrichtungsstätte im Hof entsetzen auch nach über 70 Jahren noch. „Es ist wichtig, dass es dieses beeindruckende und bedrückende Museum gibt. So bekommt jeder leicht einen Eindruck davon, wohin Rassismus, Hass, Ausgrenzung und Nationalismus führen können. Genau das darf heute und in Zukunft nie vergessen werden“, so die beiden AG-Vorsitzenden Ömer Kirli und Mario Dahm.Pressemitteilung

der Jusos Rhein-Sieg

Gemeinsam mit der AG Migration und Vielfalt der SPD Rhein-Sieg hatte die SPD-Jugendorganisation zu einer Führung durch das ehemalige Gestapo-Hauptquartier am Appellhofplatz eingeladen.Foto: privat

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Dauerauftrag 2026
Auftrag, Nr. AF2025.000354.0, Juni 2026
Stellenanzeige Lader
Sachbearbeiter/in (w/m/d)
Rückseite
Vorabrechnung, Nr. AF2025.000354.0, Juni 2026
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Der Evakuierungsbereich in der Ortsgemeinde Dernau anlässlich eines Kampfmittelfundes bei planmäßigen Sondierungsarbeiten im Zuge der Wiederherstellungsmaßnahmen an der Ahr. (Grafik: VG Altenahr)
507

Pünktlich ab 9 Uhr beginnen die Einsatzkräfte von Ordnungsamt, Polizei und Feuerwehr mit einer flächendeckenden Kontrolle des Evakuierungsgebietes

Bombenfund in Dernau: Evakuierung am Freitag

Dernau. In Dernau wurde bei planmäßigen Sondierungsarbeiten im Zuge der Wiederherstellungsmaßnahmen an der Ahr eine 250 kg schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Der Fundort, auf der rechten Uferseite in der Nähe des Ahrwegs 19, wurde von Experten des Kampfmittelräumdienstes Rheinland-Pfalz begutachtet. Es wurde entschieden, die Bombe am Freitag, den 12. Juni 2026, zu entschärfen....

Weiterlesen

Unfall auf der A61.
2026

Aufwendige Bergungsarbeiten in Bad Neuenahr-Ahrweiler

11.06.: Unfall auf der A61: LKW kippt von der Fahrbahn

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Am Donnerstag, den 11. Juni 2026, ereignete sich gegen 5:00 Uhr morgens auf der Autobahn 61 in der Nähe von Bad Neuenahr-Ahrweiler ein Unfall mit einem Lastwagen. Der LKW fuhr von der Fahrbahn ab und stürzte um, was eine aufwendige Bergung zur Folge hatte. In der Folge kam es zu stundenlangen Verkehrsbehinderungen.

Weiterlesen