SPD-Bürgermeisterkandidat Johannes Hörter
Die Holzbachtalbahn ist ein Projekt mit viel Potential für die VG Dierdorf
VG Dierdorf. Dass die Holzbachtalbahn ein Vorbild für nachhaltige Mobilität ist, dieser Meinung ist nicht nur der Fachverband „Allianz für die Schiene“. Der Verband hat die Strecke daher als eins von 15 Projekten bundesweit für den renommierten „Deutschen Verkehrswendepreis“ vorgeschlagen.
„Die Potentiale der Holzbachtalstrecke gilt es für unsere Verbandsgemeinde Dierdorf zu nutzen“, so Johannes Hörter und fügt hinzu, „Und ich denke, es ist auch noch viel Potential für den ÖPNV und für touristische Verkehre vorhanden“.
Der ÖPNV mit ihren Verkehrsunternehmen und –verbünden nimmt ein breites Spektrum im beruflichen Alltag des Bürgermeisterkandidaten der SPD ein. Jetzt könnte ein lang gehegter Traum seit Stilllegung der Strecke für den Personenverkehr im Jahre 1984 endlich Realität werden.
Aus diesem Grund hat Hörter unlängst Vertreter aus kommunaler, landes- und bundespolitischer Ebene (Michael Mahlert, 1. Kreisbeigeordneter und zuständig für den ÖPNV, Lana Horstmann, MDL und Martin Diedenhofen, MdB) zu einem Gespräch nach Dierdorf eingeladen, um mögliche Entwicklungsmöglichkeiten zu besprechen.
Ebenfalls will er mit der Lappwaldbahn Service GmbH, die die Strecke modernisiert hat, Kontakt aufnehmen, um sich über Perspektiven zu informieren und die weitere Vorgehensweise zu besprechen. Die Lapplandbahn hat auch mithilfe staatlicher Zuschüsse fünf Brückenbauwerke ertüchtigt, allein vier davon im Landkreis Neuwied, und hat damit die Strecke sozusagen zu neuem Leben erweckt. Hier könnte schon ab 2023 sogar wieder Personenverkehr auf der Strecke möglich sein.
„Man wagt es fast nicht auszusprechen, aber wenn wir jetzt dranbleiben, kann die Holzbachtalbahn ein leuchtendes Beispiel für die Verkehrswende sein. Ein zukunftsweisendes Projekt, das ich mit aller Kraft unterstützen und vorantreiben werde. „, so Johannes Hörter abschließend.
Pressemitteilung des
SPD-Kreisverbandes Neuwied
