Petra Kalkbrenner für die Georg-von-Boeselager-Sekundarschule
„Die kleine Schwester der Gesamtschule“
Swisttal-Heimerzheim. Georg-von-Boeselager Sekundarschule – „Die kleine Schwester der Gesamtschule“. Das ist auf dem Schild an der weiterführenden Schule in Swisttal-Heimerzheim zu lesen. Wer weiß heutzutage aber, was auch „drin steckt“? Wer den Artikel zur Entlassungsfeier an der Georg-von-Boeselager-Schule am 19. Juni gelesen hat, konnte sehr viel Positives über die Sekundarschule in Heimerzheim erfahren. Erstens: 87 Schüler haben in je zwei Real- und zwei Hauptschulklassen alle den Abschluss geschafft. Zweitens: 69 Schüler haben einen Realschulabschluss erreicht, hiervon haben 30 Schüler die Qualifikation für die gymnasiale Oberstufe erhalten. 18 Schüler haben mit dem Sekundarabschluss der Klasse 10 der Hauptschule abgeschlossen. Drittens: Für alle Schüler ist ein Anschluss nach dem Schulabschluss gegeben. 55 Schüler werden weiterführende Schulen besuchen, 21 beginnen eine Ausbildung, wovon wiederum 5 Schüler ein praktisches oder soziales Jahr absolvieren. 6 Schüler werden in Kürze entscheiden, ob sie weiter zur Schule gehen wollen oder mit einer Ausbildung starten. Tolle Ergebnisse der Abschlussklassenschüler, die das Engagement der Lehrer an dieser kleinen überschaubaren Schule widerspiegeln, die den guten Ruf der Schule zeigen und die Belohnung für die vielen Berufspraktika sind, um die sich die Schule mit und für ihre Schüler kümmert. Eine Schule, die sich ihren guten Ruf zu Recht erarbeitet hat. Zum Verständnis, was Inhalt dieses Schulkonzeptes der Sekundarschule ist, benutzt die Schule selbst den Begriff der „kleinen Schwester der Gesamtschule“. Hierdurch wird deutlich, dass die Sekundarschule nach den gleichen Richtlinien und Lehrplänen der Gesamtschule arbeitet, nur keine eigene Oberstufe hat. Die Oberstufenbeschulung wird durch eine Vielzahl von Kooperationen mit Partnerschulen der umliegenden Gymnasien und Gesamtschulen sowie dem Berufskolleg Bonn-Duisdorf abgesichert. Die Rückmeldungen der Schulen der Sekundarstufe II bezüglich der Leistungen der Abgangsschüler sind sehr erfreulich. Quereinsteiger vom Gymnasium und den Realschulen können in allen Stufen nur noch in Einzelfällen aufgenommen werden, weil die Klassen voll sind. Daher besteht überhaupt keine Notwendigkeit, die Eigenständigkeit der Sekundarschule aufzugeben, um sie einer anderen Schule unterzuordnen. Sinnvoll wäre lediglich eine verbindliche Kooperation in der Oberstufe, um den Schülern mit Qualifikation eine weitere Option zum Erwerb des Abiturs zu ermöglichen. Das Schulkollegium um die Rektorin hat die Sekundarschule kontinuierlich entwickelt und hohe Qualitätsstandards für die individuelle Förderung der Schüler eingeführt. Die Überprüfungen der Standards durch die Bezirksregierung haben dies eindeutig bestätigt. Mit dem Gewerbeverein Swisttal und zahlreichen Unternehmen in der Region ist die Schule Kooperationen zur Förderung von Berufspraktika und Ausbildungsstellen eingegangen und hat das begehrte Gütesiegel „Berufswahl“ erworben. Den Swisttalern ist die qualitätsorientierte, den einzelnen Schüler fördernde Sekundarschule im größten Ortsteil besonders wichtig. Daher ist es unbedingt angeraten, Überlegungen zum Thema Georg-von-Boeselager Sekundarschule zunächst vertrauensvoll und behutsam mit allen Beteiligten zu erörtern. Ein spontanes Verkünden von Dependancen, wie von der Rheinbacher SPD in der jüngsten Sitzung geschehen, hilft keiner Seite und wird einem seriösen Umgang mit dieser sensiblen Thematik nicht gerecht. Voraussetzung ist ein offener und fairer Dialog miteinander und nicht übereinander. Das wünscht sich Petra Kalkbrenner für die Georg-von-Boeselager-Sekundarschule und dafür setzt sie sich als CDU-Bürgermeisterkandidatin ein. Pressemitteilung der
CDU Swisttal
