Politik | 22.06.2016, 11:20 Uhr

SPD-Fraktion im Rat der Gemeinde Wachtberg

„Die schnelle Verteilung der Gelder ist jetzt vorrangig“

Wachtberg. Als Willy Brandt „Compassion“ als Ausdruck für Mitgefühl in Deutschland nach einer regionalen Katastrophe gebrauchte, umschrieb er das, was sich jetzt in Wachtberg nach der katastrophalen Flut vom 4. Juni ereignete. Nach 2010 und 2013 erlebten die Menschen die Wassermassen nun im Juni nicht nur an den bekannten Orten. Viele neue Bereiche, die eher nicht hochwassergefährdet erschienen, verwandelten sich in Seenplatten und zerstörten Hab und Gut.

Die SPD-Fraktion ist dem Aufruf der Bürgermeisterin gefolgt, über ein Spendenkonto der Gemeinde ihre Hilfsbereitschaft zu dokumentieren. Ein vierstelliger Betrag wurde einbezahlt. „Wir hoffen, dass die eingegangenen Spenden von der Verwaltung bald an die Betroffenen weitergegeben werden können“, erklärte Fraktionsvorsitzender Hans-Otto Schacknies „Die schnelle Verteilung der Gelder ist jetzt vorrangig“, erinnert Andreas Wollmann, Ratsmitglied und Vorsitzender des SPD-Ortsvereins. Keinesfalls dürfe es, wie in der Vergangenheit, wieder Monate dauern, bis dringend erforderliche Hilfe an die Betroffenen weitergegeben werde. Schacknies zeigte sich überzeugt, „dass mit unserer Bürgermeisterin das schnell vollzogen wird und auch die anderen Fraktionen ihren Worten Taten folgen lassen, mit der Verwaltung zusammenarbeiten und keine bürokratischen Hürden vor der dringend notwendigen Verteilung aufbauen.“

Pressesprecher Dr. Bernd Becker nahm angesichts dieser Spendenaktion die Gelegenheit wahr, im Namen der SPD-Wachtberg allen Helfern zu danken. DRK, Feuerwehr, THW, DLRG, die selbstlos helfenden Nachbarn und die Initiatoren des sonntäglichen Aktionstags für die Unwetteropfer mit ihrem tollen Ergebnis seien stellvertretend für alle anderen genannt. Alle haben sich um Wachtberg verdient gemacht.

Pressemitteilung

der SPD-Fraktion im Rat

der Gemeinde Wachtberg

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