Politik | 23.01.2020

Koblenz erhält Mittel aus Förderprogramm

Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme

Josef Oster, MdB (li.) und OB David Langner bei der Übergabe des Förderbescheids.Quelle: Stadt Koblenz

Koblenz. Im Rahmen des „Nationalen Forum Diesel“ sowie im Gespräch der Bundesregierung mit den Ländern und Kommunen zur Luftreinhaltung wurde im Jahr 2017 vereinbart, dass der Bund die Kommunen bei der Gestaltung nachhaltiger und emissionsarmer Mobilität unterstützt.

Aus dem Förderprogramm „Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme“ erhält die Stadt Koblenz eine Förderung für die Digitalisierung von Lichtsignalanlagen in Koblenz. Das Original des Förderbescheids überbrachte der Bundestagsabgeordnete Josef Oster kürzlich Oberbürgermeister David Langner.

Baudezernent Bert Flöck wusste seit längerem, dass die Stadt Koblenz durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur Mittel erhält. Flöck freut sich über die Berücksichtigung beim Sofortprogramm Saubere Luft 2017-2020 und dankt dem Fördergeber für die Unterstützung.

In der Innenstadt und den angrenzenden Stadtteilen werden an 25 ausgewählten Lichtsignalanlagen Optimierungen, Modernisierungen und Digitalisierungen durchgeführt. Das Ziel ist die verkehrsbedingten Stickstoff-Belastungen zu reduzieren.

Eine planerische Überarbeitung der einzelnen Lichtsignalanlagen ermöglicht eine Beseitigung von lokalen Leistungsfähigkeitsengpässen, eine Verflüssigung des Verkehrs, eine Optimierung von Grünen Wellen, eine Ausweitung der Busbeschleunigungsmaßnahmen und eine Steigerung der Verkehrsqualität für alle Verkehrsteilnehmer. Eine Modernisierung und Digitalisierung bietet die Möglichkeit einer schnelleren und sicheren Kommunikation zwischen dem Verkehrsrechner und den einzelnen Lichtsignalanlagen. Zudem werden die Verkehrssicherheit und die Betriebssicherheit erhöht.

Die Umsetzung soll bis 2024 erfolgen, wobei bereits 2018 und 2019 einige Modernisierungen realisiert werden konnten. Zum Beispiel fallen die bereits erneuerten Lichtsignalanlagen auf der Schlachthofstraße und die Verbesserung der Kommunikationseinrichtung zwischen dem städtischen Verkehrssteuerrechner und den einzelnen Lichtsignalanlagen mit unter das Förderprogramm.

Für das Jahr 2020 ist zum Beispiel für den Erhalt der Betriebssicherheit die Erneuerung der Steuerungstechnik an dem Knotenpunkt Hohenzollernstraße/Rizzastraße vorgesehen, zudem ist eine neue Signalplanung mit dem Schwerpunkt der Busbeschleunigung beabsichtigt.

Des Weiteren erfolgt an der Lichtsignalanlage Görgenstraße/Clemensstraße/Pfuhlgasse eine Anpassung der Signalplanung. Aufgrund der Ausweitung des Nahverkehrskonzeptes der Stadt Koblenz ab Dezember 2020 müssen an diesem Knotenpunkt in Zukunft mehr Busse abgewickelt werden können. Dazu wird die Funkkommunikation zwischen den Bussen und der Steuerung der Lichtsignalanlage ausgebaut.

Ein neuer Linksabbieger wird an der Lichtsignalanlage August-Horch-Straße/Carl-Zeiss-Straße eingerichtet.

An dem Knotenpunkt Mainzer Straße/Hohenzollernstraße finden umfangreiche Umbaumaßnahmen und Modernisierungen statt. Mit dieser Maßnahme soll besonders der Radverkehr gestärkt werden.

Insgesamt sind Digitalisierungen an 25 Anlagen vorgesehen. Dafür sind Kosten von rund 920.000 Euro geplant. Die Zuschusshöhe beträgt exakt 643.702 Euro, dies entspricht einer Förderquote von 70 Prozent.

Pressemitteilung der

Stadt Koblenz

Josef Oster, MdB (li.) und OB David Langner bei der Übergabe des Förderbescheids.Quelle: Stadt Koblenz

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