Politik | 01.03.2018

Polizeiinspektion Mayen stellte Verkehrsunfallstatistik für das Jahr 2017 vor:

Drei Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang

Insgesamt leichter Anstieg der Verkehrsunfallzahlen - Weniger Verkehrsunfälle unter Alkohol, dafür mehr Verkehrsunfälle unter Drogeneinfluss

Pixabay Themenfoto

Mayen/Region. Die Polizeiinspektion Mayen stellte jetzt die Verkehrsunfallstatistik für das Jahr 2017 vor.Während es in den Jahren 2015/2016 zu einer nahezu gleichbleibenden Anzahl von Verkehrsunfällen im Bereich der Polizeiinspektion Mayen kam, muss im Jahr 2017 ein leichter Anstieg verzeichnet werden. Handelte es sich im Jahr 2016 um 2268 Verkehrsunfälle, waren es 2017, 2396.

Auch der leichte Anstieg von Verkehrsunfällen mit Personenschäden zeichnete sich bedauernswerterweise ab. Während im Jahr 2016 insgesamt 211 Verkehrsunfälle mit verletzten Personen (36 schwer verletzt, 175 leicht verletzt) registriert wurden, waren es im Jahr 2017 insgesamt 219 (3 getötet, 44 schwer verletzt, 172 leicht verletzt). Bedauerlicherweise kam es demnach im Jahr zu 3 Verkehrsunfällen, bei denen Personen tödlich verletzt wurden.

Bei den Verkehrsunfällen mit der Unfallursache berauschender Mittel konnte die Polizei feststellen, dass es einen erkennbaren Rückgang derer, die als Ursache Alkoholgenuss hatten (2016:31/2017:27), gab. Jedoch stieg die Zahl derer, die einen Verkehrsunfall unter Drogeneinfluss verursachten von 6 auf 9.

Bei unseren jüngeren Verkehrsteilnehmern im Alter von 18-24 Jahren kann ebenfalls eine leichte Steigerung der Unfallzahlen festgestellt werden. Im Jahr 2016 waren dies 538 und im Jahr 2017, 562. Hier kam es zu 17 Unfällen mit schwer verletzten und 48 leichtverletzten Personen. Die Risikogruppe Kinder verzeichnete glücklicherweise einen leichten Rückgang von 27 auf 20 Beteiligte.

Im Fokus der Öffentlichkeit steht vermehrt die Beteiligung von älteren Verkehrsteilnehmern am Straßenverkehr. Im Jahr 2017 waren entgegen dem Vorjahr mehr Senioren- und Seniorinnen im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Mayen in Unfälle verwickelt. Bei 186 Personen mit Beteiligung von Personen über 75 Jahren erlitten 18 Menschen körperliche Schäden. 2016 wurden in dieser Vergleichsgruppe bei 156 Unfällen 15 Personen verletzt.

Ein leichter Rückgang ist in den Fällen der Verkehrsunfallflucht zu verzeichnen. So wurden 2017 insgesamt 444 Unfälle mit Fahrerflucht angezeigt. 2016 waren es noch 452. Bei den 2017 angezeigten Verkehrsunfallfluchten wurden insgesamt 14 Personen verletzt. 179 der flüchtigen Unfallverursacher konnten im Jahr 2017 ermittelt werden. Neben den Schadensersatzforderungen und Leistungseinschränkungen von Versicherungen wird in jedem Fall geprüft, ob der/die Flüchtige weiterhin geeignet ist, Kraftfahrzeuge im öffentlichen Straßenverkehr zu führen. Der Entzug der Fahrerlaubnis sowie Geldstrafen droht in diesen Fällen.

Hauptunfallursachen:

- ungenügender Sicherheitsabstand in 613 Fällen (2016/591)

- gefolgt von Fehler beim Abbiegen/Wenden/Rückwärtsfahren in 579 Fällen (2016/588)

- und einer nicht angepassten Geschwindigkeit in 204 Fällen (2016/154)

Im Rahmen präventiver Maßnahmen konnten folgende Straf- und Ordnungswidrigkeiten, sanktioniert werden:

- Fahren unter Alkohol-/Drogeneinfluss in 144 Fällen (2016/108)

- Fahren ohne Fahrerlaubnis in 125 Fällen (2016/124)

Quelle: Polizeiinspektion Mayen

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