Politik | 06.03.2026, 08:50 Uhr

Jan Petry kündigt nach Bundestagsbeschluss sofortiges Handeln für Rheinland-Pfalz an

Durchbruch beim Wolfsmanagement

Jan Petry begrüßt die Änderung des Bungesjagdgesetzes.  Foto: privat
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Neuwied. Der Deutsche Bundestag hat am Donnerstag, 5. März, die lang erwartete Änderung des Bundesjagdgesetzes beschlossen und damit den Weg für eine reguläre Bejagung von Wölfen freigemacht. Der CDU-Direktkandidat für den Landtag, Jan Petry, begrüßt diesen Kurswechsel als historischen Sieg für den ländlichen Raum und kündigt an, dass eine CDU-geführte Landesregierung in Mainz die neuen Spielräume ohne Verzögerung nutzen wird.

Die Reform ist eine Antwort auf die massiv angestiegenen Risse von Nutztieren. Johannes Steiniger, agrarpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, betonte, dass die unkontrollierte Ausbreitung des Wolfes zu unzumutbaren Belastungen für Tierhalter geführt habe. Hermann Färber, Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, stellte klar, dass der nun erreichte „günstige Erhaltungszustand“ eine Bestandsregulierung erlaube, ohne die Art zu gefährden.

Jan Petry sieht darin einen klaren Auftrag für die Landespolitik in Rheinland-Pfalz:

„Die Entscheidung von gestern ist ein Befreiungsschlag für unsere Weidetierhalter im Norden von Rheinland-Pfalz. Wir dürfen nicht länger zusehen, wie Schafe, Rinder und Pferde auf unseren Weiden qualvoll verenden, weil ideologische Hürden ein vernünftiges Management blockieren. Ich verspreche: Eine CDU-geführte Landesregierung wird nach der Wahl umgehend alle landesrechtlichen Voraussetzungen schaffen, um ein echtes Populationsmanagement einzuführen. Wir werden Problemwölfe schnell und unbürokratisch entnehmen, um unsere Kulturlandschaft und die Sicherheit im ländlichen Raum zu bewahren.“

Das geänderte Gesetz ermöglicht es den Bundesländern nun, revierübergreifende Managementpläne aufzustellen. Besonders wichtig für die Region: In Gebieten, in denen Herdenschutz durch Zäune naturräumlich kaum möglich ist – etwa in steilen Hanglagen oder auf Deichen – wird die Bejagung deutlich erleichtert.

Petry unterstreicht die Bedeutung der Akzeptanz vor Ort:

„Der Wolf ist Teil unserer Natur, aber er darf nicht zur Existenzbedrohung für unsere Landwirte werden. Herdenschutz bleibt wichtig, aber er hat Grenzen. Wir brauchen einen fairen Ausgleich. Mit der Aufnahme des Wolfes in das Jagdrecht geben wir den Jägern und Behörden endlich die Werkzeuge an die Hand, die sie für einen wirksamen Schutz unserer Heimat brauchen. In Mainz werden wir diesen Bundessieg konsequent in Landesrecht gießen.“

Die Änderung setzt eine Vereinbarung aus dem Koalitionsvertrag um. Sie erlaubt die Bejagung nach regionalen Erfordernissen und sieht vor, dass verhaltensauffällige Wölfe unabhängig vom Erhaltungszustand entnommen werden können. Damit soll die gesellschaftliche Akzeptanz für den Artenschutz langfristig gesichert werden.

Pressemitteilung Jan Petry

Jan Petry begrüßt die Änderung des Bungesjagdgesetzes. Foto: privat

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