Politik | 01.10.2015

FDP Swisttal

Echo zur Bürgermeisterwahl

Swisttal. Nun ist es nach Feststellung des Wahlausschusses amtlich: Die Wahlbeteiligung bei der Bürgermeisterwahl in Swisttal ist erschreckend schwach gewesen. Nur 50,10 Prozent der Wahlberechtigten haben den Gang zur Urne angetreten. Demzufolge haben 49,9 Prozent von ihrem Recht zur Wahl keinen Gebrauch gemacht.

Das Wahlrecht ist für alle Demokraten eigentlich eine Verpflichtung und wer meint, er habe keinen Einfluss, der irrt. Gerade auf kommunaler Ebene haben die Bürger mit ihrer Stimme die Gelegenheit, Einfluss auf die zukünftige Politik vor der eigenen Haustür zu nehmen. Während andernorts Menschen unter großen Risiken für Leib und Leben unter anderem auch für ihr Wahlrecht und ihre Freiheit kämpfen, scheint es in unserer Gesellschaft immer mehr Menschen zu geben, denen der Weg zum Wahllokal zu weit ist. Dabei haben sie gerade auch mit der Briefwahl wirklich alle die Gelegenheit, ihre Stimme bequem vom Sessel aus zeitig abzugeben – Ausreden gibt es nicht!

Und das Wählen war diesmal denkbar einfach: Es gab zwei Kandidatinnen, die in einer Direktwahl für fünf Jahre gewählt werden sollten.

Macht und Regierung sollte vom Volk ausgehen – aber das Volk muss es auch wollen. Bei allen möglichen Entscheidungen, auch des Gemeinderates, sind Bürgerbeteiligungen vorgesehen.

So haben sich auch die beiden Kandidatinnen in einem beeindruckenden Marathon auf vielfältige Weise den Bürgern vorgestellt, politisch wie persönlich. Jeder Bürger hätte in mehreren Podiumsdiskussionen, an Wahlständen, bei Runden Tischen bzw. Dorfspaziergängen oder bei Hausbesuchen sicher die Gelegenheit zur Meinungs- und Vertrauensbildung gehabt. Das Desinteresse der Swisttaler ist darum

mehr als bedauerlich.

Wir werden um unsere Demokratie beneidet, (auch) dafür strömen Flüchtlinge zu uns. Demokratie soll Freiheit und Sicherheit erreichen und wahren. Die 49,9 Prozent, die am vergangenen Sonntag nicht gewählt haben, sollten sich nun bitte in den kommenden fünf Jahren aktiv in den Bürgerforen oder ähnlichen Instrumenten der kommunalen Beteiligung einbringen – gerne auch in der FDP-Fraktion! - oder aber sich mit Protesten bezüglich Sportplatzbebauung, Windkonzentrationszonen, Umgehungsstraße Miel etc zurückhalten!

Pressemitteilung

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