OB Jan Einig vergibt zweihöchste Auszeichnung der Stadt
Ehrenteller an Ruth Köfer, Georg Schuhen und Jörg Niebergall
Neuwied. Den feierlichen Rahmen der konstituierenden Sitzung des neuen Stadtrats für die nächsten fünf Jahre nahm der Stadtvorstand zum Anlass, verdiente Bürger/innen mit dem Ehrenteller der Stadt Neuwied auszuzeichnen. Nach der Ehrenbürgerschaft ist der Ehrenteller die zweithöchste Auszeichnung der Kommune. Oberbürgermeister Jan Einig und Bürgermeister Michael Mang gratulierten Ruth Köfer, Georg Schuhen (beide CDU) und Jörg Niebergall (FWG). Die drei Geehrten aus Heimbach-Weis, Heddesdorf und Rodenbach durften sich im Anschluss in das Goldene Buch der Stadt Neuwied eintragen. Mit der Ehrentellerverleihung wird das Ehrenamt gewürdigt. In seiner Festrede erinnerte Jan Einig an die rund einhundert Sportvereine und nahezu doppelt so vielen Vereine auf kulturellem Gebiet in der Stadt Neuwied. Eine weitere Form des Ehrenamts gebe es in der Politik. Der Oberbürgermeister verwies auf die Mitglieder in den Ortsbeiräten, den Parteien und Ausschüssen sowie im Stadtrat. „Für Ruth Köfer, Georg Schuhen und Jörg Niebergall gilt unabhängig von der parteipolitischen Ausrichtung, dass sie sich über einen bemerkenswerten Zeitraum hier im Stadtrat und anderen Gremien um das Gemeinwohl verdient gemacht haben“, lobte Jan Einig. Er begrüßte, dass alle drei sich statt angenehmer Freizeit auch in der anstehenden Wahlperiode weiterhin im Stadtrat engagieren. Neuwieds Stadtchef unterstrich die Vorzüge des Wirkens in der Stadtpolitik. Schneller als auf Landes- und Bundesebene würden Kommunalpolitiker mit den Folgen ihres Handels konfrontiert. Was im Stadtrat beschlossen wird und von der Verwaltung umgesetzt wird, sei unmittelbar sichtbar und spürbar. Genauso wie die Kritik und Zustimmung zu den Beschlüssen. Abschließend sagte der Oberbürgermeister, dass die Arbeit im Stadtrat mitunter recht aufreibend sein könne. Und doch sei es eine Aufgabe, die etwas zurückgebe. „Ihre Bereitschaft, hier im Rat weiter Verantwortung für diese Stadt zu übernehmen zeigt, dass die Arbeit auch Freude bereiten kann. Dass sie ein gutes Gefühl vermitteln kann, wenn man erlebt, dass Dinge, die man selbst mit angestoßen hat, sich positiv entwickeln und wenn man erkennt, dass man in seiner Stadt etwas Wichtiges bewegen und nach vorne bringen kann“. Bei allen drei Geehrten verlas Jan Einig eine lange Liste von zusätzlichen Tätigkeiten in Ausschüssen und Aufsichtsräten. FF
