Politik | 06.02.2026, 14:45 Uhr

Investitionsprogramm 2026 für Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz:

„Eigenlob der Landesregierung hilft Krankenhauslandschaft nicht“

Petra Schneider MdL (CDU).  Foto:Christian Lipowski
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Remagen. Anlässlich der Pressekonferenz von Gesundheitsminister Hoch zum Krankenhausinvestitionsprogramm 2026 fordert die CDU-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz eine deutlich stärkere finanzielle Ausstattung der Krankenhäuser im Land. Die aktuelle Lage zeige unmissverständlich, dass das bisherige Investitionsniveau nicht ausreiche, um die medizinische Versorgung langfristig zu sichern.

„Krankenhäuser sind Teil der kritischen Infrastruktur. Wer Krankenhausplanung ernst meint, muss die Häuser finanziell ordentlich ausstatten“, erklärt die Landtagsabgeordnete Petra Schneider.

„Die Landesregierung darf sich nicht länger mit Ankündigungen begnügen, sondern muss endlich eine verlässliche und auskömmliche Investitionsstrategie vorlegen.“ Mehr als 60 Prozent der Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz schreiben seit Jahren rote Zahlen. Zugleich steigen Bau- und Sanierungskosten massiv. Was das bedeutet, verdeutlicht der Blick auf die Entwicklung des Baupreisindexes: Dieser liegt deutlich über 20 Prozent. Dagegen ist das von Minister Hoch angekündigte Plus von 16 Prozent ein Tropfen auf den heißen Stein.

Die Lage der Krankenhäuser in Deutschland und Rheinland-Pfalz ist bedrohlich. Eine unzureichende Finanzausstattung und allgemeine Kostensteigerungen treiben die Krankenhäuser in den Ruin. Die CDU-Fraktion erneuert daher ihre Forderung nach einem Landesfonds für lebende Krankenhäuser von jeweils 150 Millionen Euro für die kommenden zwei Jahre, um gezielt Investitionen zu ermöglichen und das Krankenhaussterben im Land zu stoppen. „Mit der Schließung des Krankenhauses Remagen haben wir erst kürzlich wieder einmal erfahren, dass Gesundheit niemals rein wirtschaftlichen Gesichtspunkten untergeordnet werden darf.Die Menschen in Rheinland-Pfalz erwarten zu Recht eine wohnortnahe, leistungsfähige und krisenfeste Krankenhausversorgung. Hierfür braucht es jetzt klare politische Prioritäten und den Mut zu echten Investitionen“, so Schneider abschließend.           

Pressemitteilung

Petra Schneider, MdL CDU

Petra Schneider MdL (CDU). Foto:Christian Lipowski

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