Politik | 14.03.2024

CDU Swisttal zum Lichterzug für die Steinbachtalsperre

Ein Zeichen für Erholung und Wiederaufbau

Swisttal. Die Kirchheimer Bürgerinitiative „Pro Steinbach“ hat einen Lichterzug initiiert, der auf den schleppenden Wiederaufbau der Steinbachtalsperre aufmerksam machen und das Umfeld als Ort der Naherholung für viele Generationen ins Bewusstsein zurückrufen soll. „Dabei haben romantische Vorstellungen ganz sicher ihre Berechtigung“, so der Swisttaler CDU-Vorsitzende Bernd Großmann-Lemaire, „allerdings darf hier das Thema Naherholung nicht im Vordergrund stehen“.

Nach Auffassung des CDU-Fraktionsvorsitzenden Hanns Christian Wagner birgt der Klimawandel nicht nur Gefahren im Zusammenhang mit Starkregenereignissen. „Vielmehr ist davon auszugehen, dass im Rahmen des Klimawandels eher mit Dürren und mit Wassermangel zu rechnen ist. Deshalb ist eine hybride Nutzung der Steinbachtalsperre mit Brauchwasser, in Kombination mit Retentionsflächen auch im weiteren Verlauf, eine angemessene Lösung. 400.000 qm Füllung wären ohne Risiko als Brauchwasser nutzbar. Dann stünden weitere 600.000 qm als Retentionsvolumen zur Verfügung. Zudem gibt es inzwischen Planungen des Erftverbandes für ein großes Hochwasserrückhaltebecken am Sürstbach oberhalb der Ortslage Schweinheim, was für Swisttal und für alle anderen im Verlauf des Steinbachs gelegenen Orte ebenfalls von größtem Nutzen sein würde“, so Wagner abschließend.

Der Odendorfer Thorsten Krause, der sich bereits seit Jahren mit dem Thema Hochwasserschutz in Swisttal befasst, unterstrich in diesem Zusammenhang, dass mit den neuen Zwischenergebnissen zu HQ100-Werten noch deutlicher als je zuvor feststehe, dass neben klimatisch und landwirtschaftlich begründbarem Wiedereinstau besser mehr als die Hälfte eines komplett wiederaufgebauten Stauraumes für den Hochwasserschutz freibleiben müsse. Die Regenwerte der Teileinzugsgebiete Sürstbach und Steinbach zeigten sich in der Vergangenheit selten gleichmäßig.

Pressemitteilung CDU-

Gemeindeverband Swisttal

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