Lärmschutzsanierung an der A61 bei Miel beginnt
Ein gutes Ergebnis
Swisttal. Mit Freude stellen die "Bürger für Swisttal" (BfS) den in den vergangenen Jahren mehrmals verschobenen Baubeginn der überfälligen Lärmschutzsanierung an der A61 im Bereich Miel fest. Die aktiven Mitstreiter, welche sich seit Jahren für die Umsetzung der Maßnahmen eingesetzt haben und letztendlich die Politik tragen zu diesem Ergebnis bei. Die Sanierung ist ein Teilergebnis einer konsequenten Fortschreibung und Umsetzung der in 2014 beschlossenen Swisttaler Lärmaktionsplanung der Stufe 2. Mit dieser werden in ganz Swisttal die Überschreitung von Lärmgrenzwerten aller Art dokumentiert und entsprechende Abhilfemaßnahmen empfohlen. Die Unabhängige Wählervereinigung "Bürger für Swisttal" hatte im Herbst 2014 im Planungs- und Verkehrsausschuss der Gemeinde Swisttal erfolgreich beantragt, einen kompetenten Vertreter des Landesbetrieb Straßenbau in den Ausschuss einzuladen. Dieser präsentierte den Sachverhalt zur Mieler Lärmschutzsanierung und konnte viele Fragen klären. Um die Bürger umfassend über den Stand der Dinge zu informieren, beantragte die BfS in Folge, dass der Bürgermeister eine Bürgerversammlung im Mieler Dorfhaus durchführt. Dort wurde durch den Landesbetrieb Straßenbau der geplante Ablauf der „Sanierung“ vorgestellt. Durch die engagierte Unterstützung der Vertreter des Landesbetriebes wurden die Maßnahmen sehr transparent dargestellt. Offen für ein Bürgervotum blieb noch die Ausführung des Lärmschutzes über den Brücken. Als erste Maßnahme findet aktuell eine teilweise Rodung und Neubepflanzung des Walls statt. Dies sollte nun bis Ende Februar 2016 durchgeführt werden. Der bestehende Lärmschutzwall soll dann durch eine 4,25 Meter hohe und etwa 1.180 Meter lange Betonmauer nach oben hin ergänzt werden, deren Montage laut Landesbetrieb voraussichtlich ab April 2016 erfolgen kann. Um im Sinne des Naturschutzes viele der dort etablierten Pflanzen und Bäume zu erhalten, soll die Montage der Betonmauer weitestgehend von der Autobahnseite her erfolgen. Da es sich um eine Sanierungsmaßnahme und keinen Neubau handelt, konnten knapp 2,0 Millionen Euro im Landeshaushalt NRW 2016/17 eingestellt werden und stehen somit für die Baumaßnahmen zur Verfügung. Doch nicht nur die Mieler Bürger sollen von der Swisttaler Lärmaktionsplanung profitieren. Aktuell werden hier auch beispielsweise die Lärmgrenzwerte in Ollheim, Dünstekovener Weg 30, in Buschhoven der Bereich der B56 sowie in Heimerzheim von der Euskirchener Straße erfasst. Die BfS will zusätzlich die derzeit noch nicht erfasste Bahnlinie in Odendorf als Lärmquelle anerkannt wissen.
Pressemitteilung
Bürger für Swisttal
