Politik | 07.07.2020

SPD-Fraktion im Koblenzer Stadtrat zur Senkung von Standgebühren

Ein richtiger Schritt zur Belebung der Stadtteilkirmessen

Koblenz. Kirmesgesellschaften haben es heutzutage leider oftmals schwer.

So gibt es etwa Stadtteile, in denen die Vereine Jahr für Jahr darum bangen, ob Schausteller ihr Kirmesfest mit Attraktionen bereichern. Andere Kirmesvereine müssen sogar die Standgebühren der Schaustellerbetriebe übernehmen, damit sie überhaupt ein attraktives Angebot an die Besucherinnen und Besucher machen können.

Um diesen Tendenzen entgegenzuwirken, hatte die SPD-Fraktion mit Beteiligung der Grünen und Linken einen Antrag zur Reduzierung bzw. Aussetzung der Standgebühren für Schausteller auf Kirmesfesten in den Stadtteilen eingebracht.

Dieser Antrag, den die Sozialdemokraten bereits vor der Corona-Pandemie ausgearbeitet hatten, wurde in der Juni-Sitzung des Rates positiv abgestimmt. „Wir sind sehr froh, mit diesem Antrag einen richtigen Schritt zur Belebung unserer Kirmesfeste gemacht zu haben. Wir wollten hier ein Zeichen zur Stärkung unserer Stadtteile setzen, deren Kirchweihfeste jeweils einen ganz eigenen Charakter haben, den wir unbedingt weiter bewahren wollen“, zeigte sich die Fraktionsvorsitzende Marion Lipinski-Naumann hocherfreut.

Wichtig zu betonen ist den Sozialdemokraten, dass dieser Antrag keine Corona-Hilfe an die Schausteller ist, sondern eine ganz andere Intention verfolgt. „Die Kirmesfeste als tolle Tradition in den Stadtteilen haben in den letzten Jahren immer wieder große Schwierigkeiten mit sinkenden Besucherzahlen. Mit dieser nun verabschiedeten Maßnahme wollen wir ein Stück dazu beitragen, die Attraktivität der Kirmessen zu steigern“, so Bundestagsabgeordneter und Ratsmitglied Detlev Pilger. Die Verwaltung wurde mit dem Antrag beauftragt, die Standgebühren für die Beschicker von Fahrgeschäften und Buden auf ein Minimum zu reduzieren und eine mögliche Aussetzung zu prüfen. So könnte es Kirmesvereinen möglich sein, wieder mehr Angebote für ihre jeweilige Veranstaltung zu gewinnen oder auch die Kostenübernahme der Standgebühren einzusparen. „Die SPD-Fraktion ist sich darüber im Klaren, dass eine Reduzierung oder Aussetzung sicher nicht das alleinige Mittel ist, die Kirmesfeste in den Stadtteilen wieder zu beleben“, so Rats- und Kulturausschussmitglied Fritz Naumann. Und der kulturpolitische Sprecher Dr. Thorsten Rudolph ergänzt: „Hier sind natürlich auch weiterhin die vielen ehrenamtlich engagierten Koblenzerinnen und Koblenzer in den Vereinen gefragt. Aber mit dieser Maßnahme kann die Kommunalpolitik einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Kirmestradition leisten.“

Pressemitteilung

SPD-Fraktion im Koblenzer Stadtrat

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