Politik | 08.12.2021

FWG positioniert sich zum Erwerb der Stadthausgalerie

Ein simples „Weiter so“ darf es nicht geben

Grundsätzlich befürwortet die FWG den Erwerb der Stadthausgalerie durch die Stadt Andernach. Allerdings bedarf es aus Sicht der Freien Wählergruppe neuer Nutzungsformen, die die Innenstadt nachhaltig beleben werden.Foto: Harald Hoffmann / FWG

Andernach. Wie wird das Leben in der Stadt Andernach während und nach der Corona-Pandemie und weiterer zukünftiger Krisen aussehen?

Diese Frage stellen sich aktuell viele Andernacherinnen und Andernacher. Wenn eines aus der Vergangenheit ablesbar ist, dann dass in Andernach immer das Potential vorhanden war, Bedrohungen und Krisen erfolgreich zu meistern. Doch wie sieht es am Übergang der Jahre 2021 und 2022 aus? In einer Zeit, in der viele Städte und Gemeinden sich auf den Weg in die Zukunft machen, scheint man auch in Andernach eine Lösung gefunden zu haben. Mit dem Erwerb der Stadthausgalerie und dem möglichen Zuschlag im Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ sieht es so aus, als ob die Stadt Andernach ebenfalls die benannten Herausforderungen planvoll und nachhaltig meistern kann.

Schon vor der Corona-Pandemie war ein deutlicher Rückgang der Besucher der Innenstadt feststellbar. Daher hat die Freie Wählergruppe Andernach (FWG) bereits im Januar dieses Jahres die Stadtverwaltung aufgefordert, im Rahmen eines ganzheitlich digitalen Innenstadtkonzeptes, in einen Zukunftsdialog mit allen handelnden Parteien einzusteigen. Zu diesem Zeitpunkt arbeiteten die Menschen im Gesundheitssystem am Limit, Kitas und Schulen waren geschlossen und Handel, Gastronomie, Veranstalter und Kulturschaffende bangten im Lockdown um ihre Existenz.

Fast genau ein Jahr später befindet man sich in einer vergleichbaren Situation; nur diesmal mit den zusätzlichen Erfahrungen von Wetter- und Klimakatastrophen in der direkten Nachbarschaft.

Grundsätzlich begrüßt die FWG den Erwerb der Stadthausgalerie unter dem Gesichtspunkt, dass die bisherigen Mietzahlungen der Stadt den Erwerb decken und damit Entwicklungschancen eröffnet werden. Diese gilt es jetzt nachhaltig und sinnvoll zu nutzen. Die Pläne, die bisher zur weiteren Verwendung der Stadthausgalerie vorgelegt wurden, waren in der Tendenz eher eine Sammlung von Ideen, die schon in der Vergangenheit als nicht umsetzbar bewertet wurden. Ein konzeptionelles „Weiter so“ darf es aus Sicht der FWG daher nicht geben. In Verbindung mit der möglichen Förderzusage im Programm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ wird sich die FWG daher dafür einsetzen, dass die Innenstadtentwicklung eng an das Erfolgskonzept der essbaren Stadt gekoppelt wird und damit eine breite Beteiligung der Bevölkerung ermöglicht. Gleichzeitig wird die FWG einen besonderen Fokus auf die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen richten, denn es ist besonders ihre Zukunft über die jetzt entscheiden wird.

Pressemitteilung

der FWG Andernach e.V.

Grundsätzlich befürwortet die FWG den Erwerb der Stadthausgalerie durch die Stadt Andernach. Allerdings bedarf es aus Sicht der Freien Wählergruppe neuer Nutzungsformen, die die Innenstadt nachhaltig beleben werden. Foto: Harald Hoffmann / FWG

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