Politik | 03.05.2024

Staatsminister Clemens Hoch, MdL zu 25 Jahre Förderverein Hospizbewegung Andernach-Pellenz e.V.

„Ein stationäres Hospiz in der Region wäre die ideale Ergänzung zur Palliativstation in Andernach!“

v.l.n.r. Christian Greiner, Clemens Hoch, Cornelia Kaltenborn. Alle Personen sind mit der Veröffentlichung einverstanden.  Foto: Wahlkreisbüro Clemens Hoch (Benjamin Kastner)

Andernach. Der Förderverein Hospizbewegung Andernach-Pellenz e.V. feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen. Eröffnet wurde das Jubiläumsjahr im Bürgerhaus Andernach-Miesenheim mit einer politischen Diskussion zum Thema: „Perspektiven eines stationären Hospizes für Andernach und die Pellenz“.

Zu den Teilnehmern der Diskussion, die von der ehemaligen Landtagsabgeordneten Hedi Thelen moderiert wurde, zählten außer Dr. med Thomas Dyong, der das Thema aus seiner Erfahrung als Leiterder Palliativstation im Andernacher St. Nikolaus Hospital ausführlich erläuterte, Sebastian Busch, Bürgermeister der VG Pellenz, Andernachs Oberbürgermeister Christian Greiner, Cornelia Kaltenborn, Geschäftsführerin des St. Nikolaus Stiftshospitals und Staatsminister Clemens Hoch, MdL.

Seit der Gründung, bzw. offiziellen Anerkennung des gemeinnützigen Vereins im Jahre 1999 setzt der pensionierte und bestens vernetzte Kommandeur (Krahnenberg Kaserne) und Vorsitzende Bernhard Ickenroth sich mit großem Engagement für den Förderverein Hospizbewegung Andernach-Pellenz e.V. ein.

Nachdem der Vorsitzende ca. 150 Besucher willkommen geheißen hatte, gab er das Wort an das langjährige Vorstandsmitglied Dr. med. Thomas Dyong weiter, der in einem Vortrag die dringende Notwendigkeit eines stationären Hospizes in Andernach und der Pellenz erläuterte.

Wenn es um eine menschenwürdige Pflege im letzten Lebensabschnitt spricht, sollte man keinesfalls nur über Kosten diskutieren. In Rheinland-Pfalz gebe es von den 38 Palliativ- und Hospiz-Diensten zurzeit 16 stationäre Einrichtungen. Weitere fünf befänden sich im Aufbau und hinzu komme noch ein Kinderhospiz, so Dr. Dyong, der unterstrich, dass hinter den Zahlen viele menschliche Schicksale stünden. Als Beispiel nannte er Paare, die gemeinsam gealtert seien und am Lebensende ihr Zusammensein auf einige wenige Tage beschränken müssten, da das nächste Hospiz viel zu weit weg sei.

„Ich danke den Ehrenamtlichen des Fördervereins, die sich seit 25 Jahren für dieses äußerst sensible Themenfeld mit sehr viel Herzblut einsetzen! Der heutige Abend hat gezeigt, dass es einen gemeinsamen Willen gibt ein stationäres Hospiz in der Region zu ermöglichen. Dies wäre die ideale Ergänzung zu einer einfühlsamen gestalteten Palliativstation, wie es sie bereits jetzt schon in Andernach gibt“, unterstrich der Staatsminister und Landtagsabgeordnete Clemens Hoch.

Pressemitteilung

Clemens Hoch, MdL (SPD)

Staatsminister

v.l.n.r. Christian Greiner, Clemens Hoch, Cornelia Kaltenborn. Alle Personen sind mit der Veröffentlichung einverstanden. Foto: Wahlkreisbüro Clemens Hoch (Benjamin Kastner)

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