FDP der Stadt Neuwied zum Kunstrasenplatz in Neuwied-Heddesdorf
„Ein vielfältiges Sportstättenkonzept erschaffen“
Heddesdorf. Die FDP der Stadt Neuwied freut sich über den neuen Kunstrasenplatz in Neuwied-Heddesdorf an der Bimsstraße. „Das ist mehr als nur ein Fußballplatz“, freut sich der Liberale Stefan Puderbach, „mit dieser neuen Konzeption des Kunstrasenplatzes im Naturraum erschafft das städtische Schul- und Sportamt ein vielfältiges Sportstättenkonzept für Ballsport und viele andere Sportarten“. Der neue Sportplatz sei nach dem modernsten Stand der Technik gebaut worden. Die Anlage verfüge über eine 100 Meter lange Tartanbahn und ein Kleinspielfeld sowie eine 400 Meter asphaltierte Laufbahn für Inline-Skates und Rollski, die die Skivereine auf Kreis- und Bezirksebene ganzjährig und klimaneutral nutzen könnten.
„Gut finden wir“, so der stellvertretende Vorsitzende der FDP Neuwied Dennis Mohr, „dass die Vereine VFL Neuwied, Vatanspor Neuwied, FFC Neuwied und dem SRC Heimbach-Weis 2000 e.V. eingebunden worden sind.“
Die Nutzungszeiten seien transparent vergeben worden, die Vereine könnten ihre Container aufstellen und Vereine und Akteure aus dem Schulbereich und der Jugendpflege seien mit eingebunden.
Es werde damit neben einer multifunktionalen Sportstätte ein Musterprojekt für Integration und Gesundheitssport geschaffen. Die FDP Stadtratsfraktion sieht hier viele Ziele aus dem landesweiten Kommunalwahlprogramm vom Landesfachausschuss Sport der FDP umgesetzt.
Einen Wermutstropfen sieht die FDP allerdings im Bereich des Umweltschutzes. Der Neuwieder Liberale Oliver Spielmann bedauert, wie zuvor schon die Jungen Liberalen Neuwieds, dass in den Sportplatz Kunstrasengranulat aus Mirkroplastik eingebaut worden ist. Er schlägt vor: „Bei zukünftigen Planungen und Baumaßnahmen von Sportstätten sollte wieder eine unabhängige Sportstätten-Fachkommision aus Vereinsvertretern und Experten der Universität Koblenz/Remagen unter Leitung von Prof. Thieme einberufen werden, damit eine Lösung gefunden werden kann, die die Umwelt und das Klima optimal schützt.“
Das sei schon deswegen notwendig, weil zu erwarten sei, dass infolge von EU-Regelungen Mikroplastik zukünftig verboten werde, wodurch künftig solche Sportstätten so nicht mehr gebaut und auch nicht mehr gefördert werden könnten.
Pressemitteilung
FDP Neuwied
