Politik | 05.11.2019

CDU-Fraktion Erpel

Eine mustergültige Lösung wurde noch nicht ausgearbeitet

„Kita-Zukunftsgesetz“ soll zeitnah im Gemeinderat behandelt werden

Erpel. Das Land Rheinland-Pfalz hat das sogenannte „Kita-Zukunftsgesetz“ verabschiedet, es tritt 2021 in Kraft. Der Rechtsanspruch für Zweijährige wird auf sieben Stunden am Stück ausgeweitet: Kinder müssen nicht mehr über die Mittagspause abgeholt werden und erhalten ein Mittagessen. Was den Familien Erleichterung verspricht, stellt Träger und Kommunen vor enorme Herausforderungen. Wie können die zusätzlich benötigten Kitaplätze bereitgestellt werden? Und wer übernimmt die Kosten? Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, hielt die CDU-Fraktion eine Fraktionssitzung ab, bei der auch Beate Kerres, Vertretung der kurzfristig verhinderten Ellen Demuth (MdL), Bürgermeister Günter Hirzmann und Kindergartenleiterin Britta Baumann-Peikert anwesend waren. Bezugnehmend auf die erwarteten und bereits vorliegenden Anmeldungen, wird es notwendig sein, die Kita von aktuell vier auf zukünftig sechs Gruppen zu erweitern. So stehen zum Beispiel den rund 30 Anmeldungen für nächstes Jahr nur zwölf Plätze gegenüber, die durch Wechsel der Kinder in die Schule frei werden. Neben den Gruppenräumen werden auch entsprechende Ruhe- und Sozialräume, Sanitäranlagen sowie eine größere Küche benötigt. Kerres informierte die Anwesenden, dass für Aus- und Neubauten seitens des Landes Fördergelder bereitgestellt würden. In welchem Umfang diese durch die Ortsgemeinde Erpel in Anspruch genommen werden können, muss nun zeitnah mit dem Kreisjugendamt als Träger sowie der Verbandsgemeindeverwaltung geklärt werden. Neben ersten Ideen für Anbauten wurden auch andere Lösungsansätze wie beispielsweise Container erörtert. Diese sind allerdings ebenfalls sehr kostenintensiv und nicht förderfähig. Natürlich wurde in einer ersten Sitzung keine mustergültige Lösung ausgearbeitet. Die CDU-Fraktion wird nun aber anstreben, dass das Thema zeitnah im Gemeinderat behandelt wird und eine enge Zusammenarbeit mit Verwaltung und Träger ermöglicht wird. Eine gute Betreuung auch der jüngsten Mitbürger sollte selbstverständlich sein. Die Realisierung wird nun aktiv vorangetrieben.

Pressemitteilung

der CDU-Fraktion Erpel

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