Lewentz und Köbberling begrüßen Eigenständigkeit der Universität Koblenz

Eine starke Universität für den Norden von Rheinland-Pfalz bilden

Eine starke Universität für den
Norden von Rheinland-Pfalz bilden

Dr. Anna Köbberling.Foto: privat

14.02.2019 - 11:20

Koblenz. Zum vorgestellten Bericht über die strategische Weiterentwicklung der Hochschullandschaft in Rheinland-Pfalz erklären die beiden Koblenzer Landtagsabgeordneten, Innenminister Roger Lewentz und Dr. Anna Köbberling (beide SPD): „Wir begrüßen die Entscheidung, die Universität Koblenz ab dem 1. Oktober 2022 eigenständig werden zu lassen. Die Universität in Koblenz hat in den letzten Jahren eine sehr gute Entwicklung genommen und ist nunmehr mit rund 8.000 Studierenden gut aufgestellt für eine eigenständige Weiterentwicklung.“ Als eigenständige Universität wird es der Universität Koblenz nach Einschätzung der beiden Abgeordneten leichter fallen, Bündnispartner in der Region zu finden und eine Identifikation mit der Universität herzustellen. In enger Zusammenarbeit mit der Hochschule Koblenz und Unternehmen und Einrichtungen in der Region muss es nun darum gehen, aufbauend auf den vorhandenen Stärken Lehrerbildung und Informatik ein Profil für eine starke Universität für den Norden von Rheinland-Pfalz zu bilden.

Die Einrichtung einer juristischen Fakultät halten Lewentz und Köbberling angesichts der Nähe zu den Universitäten Bonn, Mainz und Trier nicht für zielführend. „Dies würde bei einem guten Qualitätsanspruch riesige Ressourcen binden – ohne dass es einen Mangel an Jurastudienplätzen gibt“, sagte Köbberling. „Wobei die Nachfrage der Unternehmen und der Verwaltung nach Informatikern bei Weitem nicht gedeckt werden kann“, ergänzte Lewentz. Diesen Schwerpunkt gelte es daher auszubauen. Aber auch in der Kulturwissenschaft und Betriebswirtschaftslehre sehen die Abgeordneten Felder für eine Profilierung.

Langfristig sehen Lewentz und Köbberling die gut aufgestellten Koblenzer Krankenhäuser auch als Standorte für eine Medizinerausbildung – allerdings müsse dies in Kooperation mit der Universität Mainz geschehen. „Medizin in Koblenz ist für uns weiterhin ein Zukunftsthema, hat allerdings nichts mit der jetzt getroffenen Entscheidung zu tun“, bekräftigten beide.

Die Zusammenführung des Universitätsstandorts Landau mit der TU Kaiserslautern und die Eigenständigkeit des Standorts Koblenz sind keine Maßnahmen, die morgen greifen, sondern ihnen geht ein organisatorischer Vorlauf von dreieinhalb Jahren voraus. Diese Zeit muss für ein Konzept zur Weiterentwicklung der Uni Koblenz genutzt werden. Die beiden Abgeordneten sicherten dabei – u.a. im Kuratorium der Universität - ihre Unterstützung zu.

Pressemitteilung des

Wahlkreisbüros von

Dr. Anna Köbberling, MdL

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Stellenmarkt
Weitere Berichte

Eine Umleitung wird eingerichtet

Straßenschäden bei Neuwied: L 259 wird voll gesperrt

Neuwied. Im Zeitraum vom 02.04. bis voraussichtlich 19.04.2024 werden Instandsetzungsarbeiten am Überführungsbauwerk der L 259 über die B 42 zwischen Neuwied-Block und Heimbach-Weis durchgeführt. Die Fahrbahnbefestigung im Bereich des Überführungsbauwerks weist erhebliche Schäden in Form von Rissen und Belagsausbrüchen auf. mehr...

Die Betrüger wollten vermeintlich defekte Dachrinnen zu überhöhten Preisen reparieren

Bad Hönningen: Polizei unterbindet illegale Arbeiten

Bad Hönningen. Am gestrigen Nachmittag führten Beamte der Polizei Linz eine Kontrolle an einem Mercedes Vito durch. Dabei stellten sie fest, dass die beiden Insassen im Raum Bad Hönningen Hausbesitzern Reparaturarbeiten an Dachrinnen angeboten hatten, ohne über die erforderliche Reisegewerbekarte zu verfügen. Es kam zu keinem Vertragsabschluss an diesem Tag. mehr...

Regional+
 

- Anzeige -

Ei Ei Ei – Die BLICKaktuell Osterüberraschung

Vom 18. März bis 1. April verstecken sich tolle Gewinnspiele und attraktive Aktionen von Unternehmen aus der Region in unserem Osternest. Seid gespannt, was sich hinter dem nächsten Osterei versteckt. Abonniert auch unsere Kanäle auf Facebook und Instagram, um nichts zu verpassen. mehr...

Alter Vorstand ist neuer Vorstand

Sinzig. In Sinzig fand Ende März die turnusmäßige Jahreshauptversammlung der Theatergruppe im Gasthaus „Zur Post“ statt. Der erste Vorsitzende, Wolfgang Staus, begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder und ließ das vergangene Theaterjahr Revue passieren. Auch die Chronistin Christine Alfter und der Kassierer Dirk Hansen trugen zum Rückblick bei, indem sie über vergangene Ereignisse und den Kassenstand berichteten. mehr...

Anzeige
 
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
LESETIPPS
GelesenNeueste
Kommentare

Neulich im Kiosk

von Gregor Schürer

Gabriele Friedrich:
Ein echt blöder Artikel. ...
Thola2:
Sehr geehrter Herr Schürer, willkommen im Leben, willkommen in 2024! Und jetzt???? Was will mir der "Dichter" damit sagen?? Das Geschilderte ist ganz normal in Deutschland. Wollen Sie uns Belehren? Und: 8 Uhr "früh"?? Das können nur Studenten oder Arbeitslose behaupten. Ich "maloche" schon um...
K. Schmidt:
Danke für das Stichwort Weihnachtsmarkt. Zu diesen wurde, z.B. von der DUH, aber auch einigen Politikern, aufgefordert die Beleuchtung wegzulassen oder zu minimieren. Und am letzten Samstag wurde groß dazu aufgerufen, für eine Stunde soviele Lichter wie möglich abzuschalten, als Zeichen für Klimaschutz...
Julia Frericks:
Die Ramadan-Beleuchtungen in Köln und Frankfurt sind wegweisende Initiativen. Die Lichter sorgen für eine festliche Stimmung, egal welcher Religion ich angehöre. Eine Stimmung, die auch bei vielen Nicht-Christen aufkommt, wenn sie z.B. einen Weihnachtsmarkt besuchen. In Köln ging die Initiative für...
K. Schmidt:
Soviel Geld, wie der Steuerzahler für die kath. Kirchen Jahr für Jahr in die Hand nehmen darf (ich meine nicht den Kirchensteuerzahler, sondern wirklich jeden!), soviel Beleuchtung kann man für die anderen Glaubensrichtungen doch gar nicht aufstellen, sonst schaffen wir die Dunkelheit ja komplett a...

Kreishaushalte in der Krise

K. Schmidt:
Die meisten der Landrätinnen und Landräte gehören doch einer Partei an, die Fraktionen der Kreistage auch. Ein Apell des Landkreistages an die Landesregierung ist nett, aber doch nicht mehr als ein unnötiger Umweg. Die Parteien, die sich auf der Landkreisebene finden, sind am Ende die gleichen, die...
Haftnotiz+
aktuelle Beilagen
Inhalt kann nicht geladen werden

 

Firma eintragen und Reichweite erhöhen!
Service