Politik | 23.07.2018

Rasante Entwicklung beim Abfallzweckverband Rhein-Mosel-Eifel

Einer der modernsten Deponiestandorte ist in Ochtendung

Viele Arbeitsplätze geschaffen

Kreis MYK. „Nicht nur der Name hat sich in den vergangenen Jahren geändert“, so Burkhard Nauroth, Verbandsvorsteher des Abfallzweckverbandes Rhein-Mosel-Eifel (AZV) und Erster Kreisbeigeordneter des Landkreises Mayen-Koblenz mit Blick auf die Entwicklung des AZV. Der vor gut vier Jahren in Abfallzweckverband Rhein-Mosel-Eifel (AZV) umbenannte frühere Deponiezweckverband Eiterköpfe am Standort Ochtendung gehört heute zu den modernsten Deponiestandorten und Abfallwirtschaftszentren. Mitglieder des Zweckverbandes sind die Landkreise Mayen-Koblenz und Cochem-Zell sowie die Stadt Koblenz. Ihm wurden von den Gebietskörperschaften wesentliche Aufgaben der Abfallwirtschaft dauerhaft übertragen. In den letzten Jahren hat der AZV viel in den Standort und damit in eine sichere und beherrschbare Zukunft der Kreislaufführung und Wertschöpfung von Abfällen investiert. „Bei uns auf der Deponie ist der größte Wertstoffhof der Region entstanden“, erläutert AZV-Geschäftsführer Frank Diederichs. „Auch haben wir in eine neue und die wahrscheinlich modernste, schadstoffarme Fahrzeugflotte eines kommunalisierten Fuhrparks im Entsorgungsbereich investiert.“

Besonders deutlich wird die Entwicklung des AZV am Beispiel der Arbeitsplätze. Der dynamische Prozess führte dazu, dass der Mitarbeiterstamm von ehemals 21 Mitarbeitern auf aktuell 106 angewachsen ist. Zu deren Aufgaben gehört unter anderem die klassische Müllabfuhr im Landkreis Mayen-Koblenz. Nach der Einführung des neuen Abfallwirtschaftssystems im größten rheinland-pfälzischen Landkreis übernahm der AZV die Abfuhr des Biomülls, des Altpapiers, des Rest- und des Sperrmülls. Eine neu konzipierte Tourenplanung garantierte eine funktionierende Abfallsammlung vom ersten Tag an. Auch die Abfuhren vom Wertstoffhof, den Grünschnittsammelplätzen und den Containerinseln übernimmt der AZV und sorgt anschließend für eine hochwertige Verwertung des Mülls. Und die Entwicklung des AZV und des Deponiestandortes ist noch nicht am Ende. Derzeit stecken die Verantwortlichen mitten in den Erweiterungsplanungen für die Deponie. Ziel ist die weitere Ablagerung mineralischer Abfälle sowohl aus dem Verbandsgebiet als auch von außerhalb im Rahmen einer gewerblichen Tätigkeit. Der mit erheblichen Investitionen verbundene Ausbau soll für fast 40 Jahre Kapazitäten vorhalten. Vor einigen Monaten hat sich für die gewerbliche Tätigkeit die Gesellschafterversammlung der neuen Deponie Eiterköpfe GmbH (DEG) unter Vorsitz von AZV-Verbandsvorsteher Burkhard Nauroth konstituiert.

Weitere Informationen

Wer mehr über den AZV und die Deponie wissen will, findet Informationen unter www.azv-rme.de.

Pressemitteilung

Kreisverwaltung Mayen-Koblenz

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