Politik | 26.07.2023

Erfahrener Ratsherr wechselt von CDU zu FREIE WÄHLER-Fraktion zum 1. September

Eitel Bohn wechselt zur Freie Wähler Ratsfraktion

Hand drauf: Fraktionsvorsitzender Stephan Wefelscheid (3.v.r.) begrüßt Eitel Bohn (2.v.l.) im Kreise der Ratsfraktion und der Bezirksvorsitzenden Freie Wähler Nord, Kathrin Laymann (4.v.r.). Mit ihm freuen sich die Ratsmitglieder Dr. Michael Gross, Christian Altmaier, Edgar Kühlenthal und Julia Kübler (v.l.).  Foto: Freie Wähler Koblenz/Inga Fege

Koblenz. Zwar hat sich das kommunalpolitische Koblenz mit der vergangenen Ratssitzung in die Sommerpause verabschiedet, doch gibt es erneut Bewegung im Stadtrat. Denn nach den Sommerferien wird der Stadtrat in anderer Zusammensetzung zusammenkommen, da Eitel Bohn jetzt Mitglied der Partei Freie Wähler und somit Ratsmitglied der Fraktion Freie Wähler werden wird. Damit hat sich die Freie Wähler-Stadtratsfraktion seit der Kommunalwahl 2019 verdoppelt.

„Wir freuen uns mit Eitel Bohn einen erfahrenen Ratsherrn nunmehr in unseren Reihen begrüßen zu können und somit die Ratssitze seit der Kommunalwahl 2019 verdoppelt zu haben“, erklärt der Partei- und Fraktionsvorsitzende der Freie Wähler Koblenz, Stephan Wefelscheid, MdL. Nach der Kommunalwahl im Juni 2019 waren Wefelscheid, Edgar Kühlenthal und Angela Keul-Göbel in den Stadtrat eingezogen. Wenige Wochen nach der Wahl erklärte der langjährige Kommunalpolitiker Christian Altmaier seinen Beitritt zur Freie Wähler Fraktion, wiederum vor einem Jahr wechselte mit Julia Kübler von der CDU eine engagierte Ratsfrau. Jetzt der dritte Neuzugang in Partei und Fraktion mit Eitel Bohn. „Freie Wähler wirken in Stadtrat und Landtag und wir sind attraktiv für Menschen, denen Politik mit gesundem Menschenverstand wichtig ist.“

Eitel Bohn erklärt seinen Wechsel mit den Entwicklungen in der CDU auf allen Ebenen. Bundes- wie Landespolitik seien nicht mehr seine Heimat, vor Ort habe er auch vermehrt gefremdelt und sieht den Wechsel nunmehr als logischen Schritt: „Wenn man Kommunalpolitik wie ich mit Leidenschaft macht, will man gerne auch Projekte fortführen und diese Möglichkeiten sehe ich bei den Freien Wähler.“ Der Horchheimer ist seit 2004 Mitglied des Stadtrates und würde seine Expertise auch nach der Kommunalwahl 2024 weiterhin zur Verfügung stellen. „Freie Wähler verstärken somit die rechte Rheinseite mit einem eigenen Ratsmitglied, dass Land und Leute dort kennt“, freut sich Eitel Bohn auf die neue Zeit.

Die Freie Wähler Partei und Ratsfraktion hat die Aufnahme von Eitel Bohn einstimmig beschlossen und freut sich auf den altbekannten Neuzugang. Man habe schon lange mit Eitel Bohn im konstruktiven Austausch gestanden und menschlich stets einwandfrei miteinander diskutieren und arbeiten können erklären Julia Kübler, Christian Altmaier, Dr. Michael Gross und Edgar Kühlenthal. Zukünftig mit sechs Ratsmitgliedern im Stadtrat vertreten, werden Freie Wähler ihr politisches Gewicht nunmehr auch durch 2 Ausschusssitze einbringen können: „Die Koblenzer wünschen sich sach-orientierte Politik mit gesundem Menschenverstand. Das liefern wir Freie Wähler und stellen nunmehr doppelt stark das Angebot dem Stadtrat zur Verfügung.“

Pressemitteilung

Freie Wähler Koblenz

Hand drauf: Fraktionsvorsitzender Stephan Wefelscheid (3.v.r.) begrüßt Eitel Bohn (2.v.l.) im Kreise der Ratsfraktion und der Bezirksvorsitzenden Freie Wähler Nord, Kathrin Laymann (4.v.r.). Mit ihm freuen sich die Ratsmitglieder Dr. Michael Gross, Christian Altmaier, Edgar Kühlenthal und Julia Kübler (v.l.). Foto: Freie Wähler Koblenz/Inga Fege

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Kommentare
27.07.202317:13 Uhr
juergen mueller

Gesunder Menschenverstand in der Politik?
Die Liste dessen, womit sich diverse Politiker (auch in Koblenz) profilieren, was weder sachorientiert noch mit gesundem Menschenverstand rein garnichts zu tun hat, ist (zu)lang.
Dieses auf die eigene Schulter klopfen ist ein Zeichen von einer Selbstüberzeugtheit u. Selbstbefriedigung, die man mit einer Selbstverständlichkeit der Öffentlichkeit präsentiert, die bereits ein kritisches Betrachten verlangend nur so herausfordert. Sachorientierung mit der erforderlichen Weitsicht hat in der Politik noch nie einen Platz gehabt. Das können vielleicht diejenigen von sich behaupten, die sich berufsbedingt auf einen Themenbereich konzentrieren Ein Politiker, dessen Betätigungsfeld daraus besteht, sich zu jedem Thema äussern zu müssen (und zu wollen) ist dazu nicht in der Lage.

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