Initiative Rheinbreitbach 2030
Engagement um Ortsgestaltung trägt erste Früchte
Hausbesitzer in Rheinbreitbach profitieren von der Dorferneuerung im Landkreis Neuwied
Rheinbreitbach. Das Engagement der Initiative Rheinbreitbach 2030 um die Erhaltung, Modernisierung und Renovierung von historischen Gebäuden im Innerortskern von Rheinbreitbach trägt erste Früchte.
Wie den Verantwortlichen der Initiative vor Kurzem von einem Hausbesitzer im Innerort mitgeteilt wurde, konnte auf Grund der Informationsschreiben der Initiative Rheinbreitbach 2030 bezüglich des Dorferneuerungsprogrammes im Landkreis Neuwied das erste Haus in dieses Förderprogramm aufgenommen werden. Das Dorferneuerungsprogramm fördert Maßnahmen, die neuen Wohnraum im Ortskern schafft, dorftypische Gebäude erhält oder die Grundsicherung in einem Ort fördert. Ziel soll es dabei sein, wohnstattnahe Arbeitsplätze zu schaffen, die örtliche Grundversorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs zu sichern, leer stehende Gebäude oder ortsbildprägende Gebäude neu zu nutzen und das Dorfbild zu verbessern.
Dabei werden jedoch auch Maßnahmen gefördert wie der Einbau von Sprossenfenstern, die Herstellung von Fenstergewänden, die Freilegung von Fachwerk, die Aufbringung von mineralischen Außenputzen, Ausbau von Dachgauben, Vordächern, das Setzen von Holzzäunen und Bepflanzung. Die Gesamtkosten für eine Förderung müssen jedoch bei mindestens 7669 Euro liegen. Die maximale Förderhöhe liegt bei 20.452 Euro.
Bei infrastrukturellen Maßnahmen wie die Einrichtung eines Ladens im Innerort kann diese Fördersumme sogar bis zu 30 Prozent betragen. Zudem muss die eigene Gemeinde ein anerkanntes Dorferneuerungskonzept besitzen.
Der Antrag auf Förderung muss vor Beginn einer Baumaßnahme bei der Kreisverwaltung Neuwied bei Frau Rödder-Rasbach eingereicht werden. Entsprechende Antragsformulare können dort angefragt werden. Die Mitglieder der Initiative Rheinbreitbach 2030 sind erfreut über diesen ersten Erfolg und hoffen, dass noch viele weitere Hausbesitzer in den Nutzen dieser Fördermöglichkeit kommen.
Pressemitteilung
Initiative Rheinbreitbach 2030
