Diedenhofen zu Agrarpaket
Enger Austausch mit heimischer Landwirtschaft
Kreis Neuwied. Gute Nachrichten für die heimische Landwirtschaft: Die Ampel hat sich auf ein Agrarpaket mit Maßnahmen zur Entlastung geeinigt. Das lobt der heimische Bundestagsabgeordnete Martin Diedenhofen (SPD). Er war in den vergangenen Wochen hinter den Kulissen im engen Austausch mit Verantwortlichen – unter anderem traf er sich mehrfach mit der Kreisbauernschaft in den Landkreisen Neuwied und Altenkirchen und machte in Berlin Druck. Diedenhofen: „Das Agrarpaket legt einen wichtigen Grundstein zur Entlastung der Landwirtschaft.“
Wesentlicher Teil der Einigung ist das bisher größte Maßnahmenbündel für den Bürokratieabbau. Dieses sei in enger Abstimmung mit den Bundesländern entstanden. Fast 200 Vorschläge aus den Ländern wurden dafür ausgewertet. Zum Paket gehört außerdem die steuerliche Gewinnglättung (eigentlich Tarifermäßigung) für die Einkünfte aus der Land- und Forstwirtschaft. Damit sollen die Gewinnschwankungen aufgrund wechselnder Witterungsbedingungen, etwa durch Dürreperioden, abgemildert werden.
Diedenhofen: „Ich bin fortlaufend im Austausch mit der heimischen Landwirtschaft. Mir ist es wichtig, dass die Vorschläge aus der Praxis an oberster Stelle mit einfließen.“ Mit dem nun beschlossenen Paket wolle man landwirtschaftliche Betriebe entlasten und ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken. Der Abgeordnete dazu: „Das Agrarpaket ist ein guter Schritt in die richtige Richtung. Es löst aber natürlich nicht alle Probleme in der Agrarwirtschaft. Unsere Landwirtinnen und Landwirte haben einen knochenharten Job und der Blick in die Zukunft bereitet vielen von ihnen Sorgen. Deswegen müssen und werden wir weiter am Ball bleiben, um die Rahmenbedingungen für die Landwirtschaft zu verbessern.“ Pressemitteilung
Büro Martin Diedenhofen, MdB

Das vollmundig angekündigte "Agrarpaket" ist höchstens ein bescheidenes Päckchen! Es spiegelt die Ideologie im steten Kampf gegen die Realität. Man will offenbar schlichtweg die heimische Landwirtschaft einschränken zugunsten billiger Anbieter auf dem Weltmarkt. Ganz klar erkennbar ist, dass es gegen die Bauern geht, die angeblich die Gewässer vergiften und die Insekten ausrotten. Und mit Natur oder gar deren Schutz hat die Ampel wohl kaum noch etwas am Hut, die ganz ohne Technologiefolgeabschätzung das Land mit Windmühlen vollstellen und die Landschaft mit Solarpaneelen zupflastern will. Das schützt weder die Natur noch das Klima. Oben werden Vögel, Fledermäuse und Fluginsekten von den Rotorblättern erschlagen, und unter den Paneelen verschwindet fruchtbarer Boden, denn dort wird es brütend heiß.