Politik | 17.01.2017

Polizei warnt:

„Enkeltrickwelle“ rollt derzeit über Koblenz

„Enkeltrickwelle“ rollt derzeit über Koblenz

Koblenz. Aktuell gehen bei Senioren im Stadtgebiet Koblenz vermehrt sogenannte „Enkeltrick-Anrufe“ ein. Alleine an einem Tag, dem 17.01.2017 haben sich drei Senioren bzw. deren Angehörige bei der Polizei gemeldet und die Anrufe angezeigt. Einen Tag später waren es vier.

Bisher blieb es in allen Fällen beim Versuch.

Der sogenannte Enkeltrick ist eine besonders hinterhältige Form des Betrugs, der für Opfer oft existenzielle Folgen haben kann. Sie können dadurch hohe Geldbeträge verlieren oder sogar um Ihre Lebensersparnisse gebracht werden.

Mit den Worten „Rate mal, wer hier spricht“ oder ähnlichen Formulierungen rufen Betrüger bei meist älteren und allein lebenden Personen an, geben sich als Verwandte, Enkel oder auch gute Bekannte aus und bitten kurzfristig um Bargeld. Als Grund wird ein finanzieller Engpass oder eine Notlage vorgetäuscht, beispielsweise ein Unfall, ein Auto- oder Computerkauf. Die Lage wird immer äußerst dringlich dargestellt. Oft werden die Betroffenen durch wiederholte Anrufe unter Druck gesetzt. Sobald das Opfer zahlen will, wird ein Bote angekündigt, der das Geld abholt.

Hat der Betroffene die geforderte Summe nicht parat, wird er gebeten, unverzüglich zur Bank zu gehen und dort den Betrag abzuheben. Nicht selten ruft der Täter sogar ein Taxi, wenn das Opfer den Weg nicht mehr zu Fuß bewältigen kann. Auf diese Weise haben Enkeltrick-Betrüger in der Vergangenheit bereits Beträge im fünfstelligen Eurobereich erbeutet.

Beachten Sie bitte folgende Tipps der Polizei:

Sollte sich bei Ihnen eine Person mit dieser oder einer ähnlichen Vorgehensweise melden, seien Sie misstrauisch und unterrichten Sie bitte im Verdachtsfall sofort die Polizei (Notruf 110). Diese steht Ihnen mit Rat und Tat zur Verfügung.

Übergeben Sie keiner Ihnen unbekannten Person Geld.

Sprechen Sie unmittelbar mit Ihren nächsten Verwandten/Bekannten über den Vorfall.

Im Übrigen müssen diese Anrufe nicht auf das Stadtgebiet von Koblenz beschränkt bleiben. Die Erfahrung zeigt, dass die Täter sehr schnell ihren Aktionsradius ausweiten, wenn ihre Versuche in einem bestimmten Gebiet ins Leere laufen.

Pressemitteilung des

Polizeipräsidiums Koblenz

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