Politik | 26.01.2021

SPD-Kandidat Michael Köhler im Gespräch mit der Polizei

Erfreuliche Entwicklung der Polizeistatistik

Polizei-Dienststellenleiter berichten von Problem der Poser und Raser rund um den Nürburgring

Tauschten sich über die aktuellen Entwicklungen aus: (v.l.) Gerhard Engel, Michael Köhler, Heiko Schmitz. Foto: privat

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Jüngst besuchte SPD-Landtagskandidat Michael Köhler die Dienststelle der Polizei in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Diese ist zuständig für das Einsatzgebiet des Wahlkreises 14, ebenso die Polizei-Dienststelle Adenau. Eigentlich war dieser Termin bereits im November geplant, jedoch machte Corona damals einen Strich durch die Rechnung. Neben dem Dienststellenleiter der PI Bad Neuenahr-Ahrweiler, Gerhard Engel, war auch der Leiter der PI Adenau, Heiko Schmitz zugegen. „Ich bin sehr erfreut und dankbar, dass es heute doch noch geklappt hat und wir uns zu einem Info-Termin unter Beachtung der Hygienevorschriften treffen können!“, so Köhler.

Auf Fragen nach der aktuellen Lage im hiesigen Gebiet, sowie den Fallzahlen, erläuterten beide unisono, dass es seit Ausbruch von Corona zu weniger Straftaten wie zum Beispiel Wohnungseinbruch, Körperverletzung, aber auch zu weniger Verkehrsunfällen gekommen sei. Dies sei darauf zurückzuführen, dass sich die Menschen in Zeiten der Pandemie vermehrt in den eigenen vier Wänden aufhalten würden. Gerade auf der Grafschaft habe die Anzahl der Wohnugseinbrüche erfreulicherweise abgenommen.

Abzuwarten sei jedoch, ob es deshalb vermehrt zu häuslicher Gewalt kommen würde. Solche Delikte, so Engel, würden meist nicht bei der Polizei angezeigt.

Zugenommen dagegen habe in der Vergangenheit die Internet-Kriminalität. Gerade diese Ermittlungen seien oft schwierig sowie langwierig und würden Personal binden.

Etwas Sorgen bereiten gerade der PI Adenau die sogenannten Poser und Raser rund um den Nürburgring. Hier sind es illegal getunte Pkw und Motorradfahrer, die mit ihren Fahrzeugen unnötigen und verbotenen Lärm verursachen würden, so Schmitz. Mit dem Gros der Verkehrsteilnehmer Biker zeigte er sich aber zufrieden.

Insgesamt betrachtet sei die Situation im Bereich beider Dienststellen nicht zu beklagen .

Um die Sicherheit bräuchten sich die Bürgerinnen und Bürger keine Sorgen zu machen, waren sich beide Dienststellenleiter einig. Die erforderlichen Streifen könnten stets besetzt werden und im Notfall könne man schnell auf Verstärkung durch Nachbardienststellen zurückgreifen.

Bei Großveranstaltungen wie zum Beispiel den Weinfesten an der Ahr, sowie Veranstaltungen am Nürburgring, sei man stets gut aufgestellt und würde mit zusätzlichen Einsatzkräften bedacht.

Auch mit der Ausrüstung der Kolleginnen und Kollegen zeigten sich beide zufrieden: „Hier sind wir in den vergangenen Jahren stets gut ausgestattet worden, da gibt es nichts zu beanstanden! Auch finanziell wurde etwas aufgestockt“, waren sich auch hier beide wiederum einig.

Beide begrüßten das Ziel der Landesregierung, die Gesamtzahl der Polizeibeamten und -beamtinnen auf 10.000 zu erhöhen; dieses sei ja bald erreicht, schließlich befänden sich derzeit etliche Nachwuchskräfte in der Ausbildung. Beide hofften, dann auch personell bedacht zu werden, um Abgänge zu ersetzen; denn man habe ja immer gerne etwas Personal in der Hinterhand.

„Was kann ich mit nach Mainz nehmen, außer dass mir hier und heute zwei zufriedene Dienststellenleiter gegenübersitzen?“, fragte Köhler abschließend.

Engel und Schmitz hatten keine Beanstandungen und äußerten keine Wünsche. Unterm Strich zeigten sie sich zufrieden. „Da kann man sehen, dass die Landesregierung in den letzten Jahren, gerade hier in unserer Heimat, gute Arbeit in Sachen innere Sicherheit geleistet hat.

Kritik der Opposition, wie sie gerade jetzt auf manch Wahlplakat zu finden ist, ist daher reine Polemik und entspricht nicht den Tatsachen!“, so SPD-Landtagskandidat Köhler abschließend erfreut.

Pressemitteilung des

SPD-Landtagskandidaten

Michael Köhler

Tauschten sich über die aktuellen Entwicklungen aus: (v.l.) Gerhard Engel, Michael Köhler, Heiko Schmitz. Foto: privat

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