SPD-Ratsfraktion
Erhaltung der Sayner Halle ist möglich
Antrag auf Bundesförderung wurde eingereicht
Bendorf. Dass städtische Hallen in der Coronazeit geschlossen sind, ist für die Bürgerinnen und Bürger zwar nicht schön, aber es ist nichts Ungewöhnliches. Dass diese Schließung bereits vor der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Maßnahmen eingetreten ist, jedoch schon. Die Zukunft der Mehrzweckhalle Sayn ist nämlich bereits seit Längerem ungewiss. Zum Jahresende 2020 keimt jedoch wieder Hoffnung auf. SPD-Fraktionsvorsitzender Manfred Bauer lobte die Verwaltung für ihren Einsatz: „Woran wir vor vielen Monaten noch nicht glauben durften, könnte nun Wirklichkeit werden. Die Sanierung der Mehrzweckhalle Sayn ist nun in greifbare Nähe gerückt. Viele Monate ist aus verschiedensten Gründen nichts passiert und jetzt geht es Schlag auf Schlag. Der Untergrund wurde untersucht, ein passendes Förderprogramm des Bundes ist gefunden und eine grobe Planung gibt es auch.“ Demnach befasste sich der Stadtentwicklungsausschuss und der Stadtrat in seinen jüngsten Sitzungen mit den von der Verwaltung vorgestellten Planungsunterlagen. Claudia Seidel, SPD-Ratsmitglied aus Sayn, merkte an: „Mit der heute verabschiedeten Grobplanung haben wir die Beantragung von Bundesmitteln auf den Weg gebracht. Mit einer Bezuschussung des Bundes wird das Sanierungsprojekt in ein realistisches und finanzierbares Fahrwasser gelenkt. Die Feinjustierung, so dass die Sayner Bürgerinnen und Bürger wie auch die Vereine ausreichend berücksichtigt werden, muss in diesem zweiten Schritt erfolgen.“ Bereits im Rahmen des Bürgermeisterwahlkampfs suchte Christoph Mohr mit dem Bundestagsabgeordneten Detlev Pilger (SPD) das Gespräch und dieser verwies auf eine Fördermöglichkeit durch den Bund. Am 30. September wurde dem Rat dann offiziell mitgeteilt, dass die Verwaltung die Sanierung der Mehrzweckhalle mithilfe eines Fördertopfs anpeilen könnte. Es handele sich hierbei um das Bundesförderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“. Dafür müsse aber der Untergrund geeignet sein. Infolgedessen wurde die Bodenbeschaffenheit überprüft, ob diese denn für eine Sanierung und damit den Erhalt des Bestandsbaus geeignet ist. Von der Verwaltung wurde hierbei die Untersuchung des unterhalb der Halle verlaufenden sog. „Untergraben“ als Knackpunkt herausgestellt. Dieser war zu großen Teilen mit Sedimenten zugesetzt, so dass über den Zustand des unterirdischen Gewölbes keine Aussage getroffen werden konnte. Wie sich nun herausstellte, scheint der „Untergraben“ nicht beschädigt zu sein und damit stehe den weiteren Planungen zum Erhalt der Halle nichts im Wege.
Pressemitteilung
SPD-Ratsfraktion
Die Bendorfer SPD-Ratsfraktion hat sich bereits von Anfang an für die Sanierung der Halle eingesetzt. Foto: Karl-Rudolf Goergen