Politik | 03.12.2019

Demokratie vor Ort Erpel e.V.

Erhebliche Verschlechterung durch neuen DB-Fahrplan

Für Erpeler Schülerinnen und Schüler und Pendler ab 15. Dezember

Erpel. In wenigen Tagen, am 15. Dezember, erfolgt der Fahrplanwechsel bei der Deutschen Bahn und damit die vorgesehenen Veränderungen bei Abfahrtszeiten und Taktfrequenzen der Regionalbahnen für die Orte entlang der rechtsrheinischen Bahnstrecke. Besonders Erpel erlebt eine böse Überraschung, denn es ergeben sich hieraus dramatische Nachteile für Schulkinder und Berufspendler. Für den Halt am Bahnhof Erpel wurden essenzielle Verbindungen schlicht gestrichen, so dass zukünftig lediglich eine stündliche Abfahrt in beide Fahrtrichtungen stattfindet. Die bisherige Regelung mit einer halbstündlichen Taktung, zumindest zu den relevanten Kernzeiten, entfällt damit.

Insbesondere entfällt zukünftig die RB27, 06:56 ab Erpel in Richtung Köln. Die nachfolgende Verbindung RE8, aktuell noch 07:21 ab Erpel in Richtung Köln, soll dann planmäßig 4 Minuten später abfahren, so dass mit den, erfahrungsgemäß vor allem in den Wintermonaten regelmäßig eintretenden, Verspätungen, das pünktliche Erreichen des Unterrichtsbeginns, z.B. in Bad Honnef und Königswinter, nicht mehr gewährleistet sein dürfte. In umgekehrter Richtung sind vor allem Berufsschüler am pünktlichen Unterrichtsbeginn durch die Streichungen behindert.

Ausgelöst durch den beherzten Alarmruf einer besorgten Mutter, die um den Schulweg ihres Sohnes bangt und zusätzlich selbst als Pendlerin in die Gegenrichtung und damit doppelt benachteiligt sein wird, kam es mit maßgeblicher Unterstützung durch die Wählergruppe DvOE zu einem Ortstermin mit betroffenen Schülern, Eltern sowie Pendlern. Auch Vertreter aller im Gemeinderat vertretenen Gruppierungen, Beigeordneter Henrik Gerlach für den verhinderten Ortsbürgermeister und VG-Bürgermeister Fehr waren zugegen.

Großes Entsetzen bei allen Beteiligten: wie kann es sein, dass in einer Zeit, in der Klimaschutz das alles beherrschende Thema ist, und alle vom Umsteigen auf öffentliche Verkehrsmittel sprechen, die Deutsche Bahn in den Hauptverkehrszeiten an vorhandenen Haltepunkten vorbeifährt?

Die Erpeler Kommunalpolitiker jedenfalls waren sich einig: dem muss fraktionsübergreifend nachgegangen werden.

Jetzt haben die Aktion offenbar eine erste Wirkung gezeigt: in der Sitzung des Gemeinderates Erpel berichtete Jörg Scheinpflug, 1. Beigeordneter der VG Unkel, dass die DB Regio zur Zeit prüft, ob und welche Haltezeiten für Erpel auch weiterhin realisiert werden können.

DvOE wird die Angelegenheit weiter verfolgen.Pressemitteilung

Demokratie vor Ort Erpel e.V.

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Kommentare
10.12.201923:05 Uhr
R. Vidal

Das Problem ist immer noch nicht geregelt.
Die Schüler die Richtung Neuwied bzw in Neuwied in die Schule gehen kommen nicht hin. Sie kommen zuspät. Das ist eine Sauerei der DB. Schüler Pendler arbeiter kommen nicht zu Ziel.
Wie soll das gehen.
Das Problem ist immer noch nicht erledigt.

MfG

Vidal

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