UWG steht zur geplanten Windkraftnutzung
Erneuerbare Energien in Rheinbach
Rheinbach. Zur Erreichung unserer Klimaziele ist vor allem der Ausbau der Windenergiekapazitäten unverzichtbar. Nur so kann der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung, wie gesetzlich vorgeschrieben, pünktlich erreicht werden. Photovoltaik-Anlagen erzeugten in 2019 rund 7% des Stromes, Windenergie bereits mehr als 21%.
Mit diesem Wissen wurde nach umfangreichen Untersuchungen auf geeignete Flächen für Windenergieanlagen sowie mehreren Bürgerbeteiligungen 2015 der Bebauungsplan „Bremeltal“ beschlossen. Dieser Ratsbeschluss erfolgte in geheimer Abstimmung bei nur einer Gegenstimme. Also haben alle im Rat vertretenen Fraktionen – auch die CDU – eindeutig für den Bebauungsplan und damit die Errichtung von insgesamt drei Windenergieanlagen von rund 150 m Höhe, davon zwei auf Meckenheimer und eine auf Rheinbacher Stadtgebiet, gestimmt. Der Bebauungsplan ist rechtskräftig! Ausdrücklich hatte sich der Rat für wenige 150 Meter hohe und daher langsam drehende Anlagen ausgesprochen. Mit dieser Variante ist das Landschaftsbild weit geringer beeinträchtigt, als mit vielen kleinen, schneller rotierenden Anlagen.
Anfang 2020 hat ein Unternehmen einen Bauantrag auf die Errichtung von drei Windenergieanlagen gestellt.
In ihrem Wahlbrief mit dem CDU-Bürgermeisterkandidaten Oliver Wolf im Briefkopf lehnen nun die CDU-Wahlkreiskandidaten für Flerzheim und Ramershoven/Peppenhoven diese durch den rechtskräftigen Bebauungsplan eingereichten Planungen entschieden ab. „Die CDU-Flerzheim sagt zu solch´ dimensionierten Anlagen: Nein!“, ist dort geschrieben. Den Klimaschutz schreiben sich ja alle Parteien und Bürgermeisterkandidaten ganz vorne auf ihre Fahnen. Es stellt sich daher nun sehr ernst die Frage, wie heute die Rheinbacher CDU mit ihrem Bürgermeisterkandidaten zu dem von ihnen mitbeschlossenen Vorhaben steht. Pressemitteilung
UWG Rheinbach
