Politik | 14.02.2017

DRK Rettungsdienst Rhein-Mosel-Eifel gGmbH

Erste Ergebnisse des Projektes Betriebliches Gesundheitsmanagement vor gestellt

Gemeinsames Projekt mit Gesundheitsministerium, ver.di und ARBEIT & LEBEN wird fortgeführt

Staatssekretär David Langner (5.v.li.), Manuel Gonzalez (Vorstand des DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz e.V., 7.v.li.), Ute Rosenfelder (ARBEIT & LEBEN, 9.v.li.) sowie die Geschäftsführer der DRK Rettungsdienst Rhein-Mosel-Eifel gGmbH Bernhard Schneider (1.v.li.) und Volker Grabe (6.v.li.).privat

Koblenz. Die Geschäftsführung der DRK Rettungsdienst Rhein-Mosel-Eifel gGmbH, Vertreter von ver.di, Landesbezirk Rheinland-Pfalz-Saarland und ARBEIT & LEBEN Rheinland-Pfalz gGmbH präsentierten Arbeits- und Gesundheitsstaatssekretär David Langner erste Ergebnisse und Ausblicke zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement im Rettungsdienst. Das rheinland-pfälzische Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie fördert seit August 2015 das gemeinsame Projekt „Betriebliches Gesundheitsmanagement am Beispiel des DRK Rettungsdienstes in Rheinland-Pfalz“. Ziel des Projektes ist es, ein nachhaltiges und integratives Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) zunächst in der Modellregion der DRK Rettungsdienst Rhein-Mosel-Eifel gGmbH zu entwickeln.

„Mit gesunder Führung eine solide Grundlage für mehr Gesundheit im Rettungsdienst schaffen, ist für uns ein wichtiges Anliegen als Arbeitgeber,“ informieren Volker Grabe und Bernhard Schneider, Geschäftsführer der DRK Rettungsdienst Rhein-Mosel-Eifel gGmbH. „Denn nur so kann ein nachhaltiges Betriebliches Gesundheitsmanagement zum Wohle unserer Mitarbeitenden gelingen.“ „Als Rotes Kreuz setzen wir uns tagtäglich für die Gesundheit der Bevölkerung ein. So ist es verständlich, dass uns auch die Gesunderhaltung unserer Mitarbeitenden am Herzen liegt,“ erklärt Manuel Gonzalez, Vorstand des DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz e.V. „“Wir sind dankbar, dass wir mit dem Projekt beim DRK-Rettungsdienst Rhein-Mosel-Eifel einen Prozess anstoßen können, der landesweit Wirkung zeigt.“

Auch Staatssekretär David Langner betont die Bedeutung eines strategischen BGMs: „Leistungsfähige und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind generell wichtige Voraussetzungen für leistungsstarke Unternehmen. Gerade im Rettungsdienst sind die Beschäftigten einer hohen körperlichen Beanspruchung ausgesetzt. Wir haben ein großes Interesse, dass diese Menschen bei guter Gesundheit lange ihrer Tätigkeit nachgehen können – gerade weil wir uns im Notfall auf ihr Können verlassen.“

Erste Ansatzpunkte zum BGM diskutierte die Geschäftsführung der DRK Rettungsdienst Rhein-Mosel-Eifel gGmbH mit den Rettungswachenleitungen und deren Stellvertretungen bereits im September 2015. Es folgte eine Analyse zur „Arbeits(-bewältigungs-)fähigkeit. Dafür führte ARBEIT & LEBEN mit mehr als 20 Führungskräften ein 90-minütiges Arbeitsbewältigungs-Coaching vor Ort durch. Die Auswertung zeigte einen durchschnittlichen Arbeitsbewältigungs-Index-Wert von „gut“.

Weitere Daten aus Coaching und Analyse dienten dazu, eine gemeinsame betriebliche Maßnahmenplanung und individuelle Selbststeuerung zu entwickeln. ARBEIT & LEBEN konzipierte mit dem DRK ein fünftägiges teamorientiertes Trainingskonzept für Rettungswachenleitungen, das im Juni und Oktober 2016 stattfand. Persönliche Kompetenzentwicklung wie auch Teamentwicklungsprozesse standen dabei im Fokus. „Wesentliche Erfolgsfaktoren,“ so Ute Rosenfelder, Prokuristin der ARBEIT & LEBEN gGmbH, „waren die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten und die konsequente Ausrichtung der Maßnahmen an den Bedürfnissen des DRK und seiner Beschäftigten.“

Weitere Schritte stehen für 2017 an, um den begonnenen BGM-Prozess nachhaltig im Betrieb zu verankern. Pressemitteilung des

DRK Rettungsdienst

Rhein-Mosel-Eifel gGmbH

Staatssekretär David Langner (5.v.li.), Manuel Gonzalez (Vorstand des DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz e.V., 7.v.li.), Ute Rosenfelder (ARBEIT & LEBEN, 9.v.li.) sowie die Geschäftsführer der DRK Rettungsdienst Rhein-Mosel-Eifel gGmbH Bernhard Schneider (1.v.li.) und Volker Grabe (6.v.li.).Foto: privat

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