Politik | 05.07.2016

Wildschweine in rechtsrheinischen Wohngebieten gesichtet

Erste Schritte eingeleitet

Schäden können der Unteren Jagdbehörde mitgeteilt werden

Koblenz. Wie bereits berichtet, sind gehäuft Wildschweine in Wohngebieten der südlichen rechtsrheinischen Stadtteile gesichtet worden, was mehrere Meldungen beim Ordnungsamt und auch bei Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig auslöste.

Zwischenzeitlich sind nun von der Unteren Jagdbehörde beim Ordnungsamt erste Schritte in Gang gesetzt worden. Im Bereich des Einfallsweges der Wildschweine aus dem höher gelegenen Wald wurde ein zusätzlicher Ansitz genehmigt und errichtet, um hier bereits einen weiteren Zuzug von Wildschweinen zu unterbinden. Überlegungen einer größer angelegten, waffenlosen „Treibjagd“ aus den Grüngürteln werden wegen fehlender Einflussmöglichkeiten auf panisch reagierende Tiere in der Nähe von Wohnhäusern und der B 42 zunächst nicht weiter verfolgt.

In den Grüngürteln an der B 42 werden nun nächtliche Beobachtungen durchgeführt, wodurch zunächst die Zahl der Tiere und die Zusammensetzung der Rotten erfasst wird, was für die Beurteilung der nächsten Schritte wichtig ist. Mittels gezielter ordnungsbehördlicher Maßnahmen sollen die Wildschweinrotten in absehbarer Zeit, in sich immer enger ziehenden Bereichen, dazu bewogen werden, das eigentlich fremde Terrain der Wohngebiete und der Grüngürtel wieder in Richtung ihres angestammten Waldbereiches zu verlassen. Parallel ist man auch mit benachbarten Jagdbehörden in Kontakt, da sich die Wanderbewegungen der Wildschweine nicht an kommunalen Grenzen orientieren und Maßnahmen auf der einen Seite auch Auswirkungen auf Bereiche anderer haben können.

Neue Schäden können der Unteren Jagdbehörde per E-Mail an jagdangelegenheiten@stadt.koblenz.de mitgeteilt werden, damit die Bewegungen der Wildschweinrotten besser kontrolliert werden können. Pressemitteilung

Stadt Koblenz

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