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615.000 Euro für private Dorferneuerung

Erster Kreisbeigeordneter Michael Mahlert freut sich über Förderung

07.06.2019 - 12:11

Kreis Neuwied. Rund 615.000 Euro wurden dem Landkreis Neuwied für die diesjährige Förderung privater Dorferneuerung aus dem Dorferneuerungsprogramm des Innenministeriums zur Verfügung gestellt. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Drittel mehr an Fördergeldern. Zusätzlich bekam der Landkreis Neuwied für die in den Jahren 2017 und 2018 bereits bewilligten und begonnenen Förderobjekte weitere Auszahlungsmittel in Höhe von 295.000 Euro vom Land überwiesen.

„Das ist ein sehr gutes Signal für die privaten Bauvorhaben in unseren Gemeinden“, betont der Planungsdezernent des Landkreis Neuwied Michael Mahlert und ergänzt: „Hierdurch können verstärkt zusätzliche wichtige Projekte zur weiteren Verbesserung der Infrastruktur und Innenentwicklung in unseren Dörfern realisiert werden.“

Mahlert nimmt das erhöhte Fördervolumen nochmals zum Anlass, die privaten Bauherren und Bauherrinnen auf die Verbesserungen der möglichen Förderung zu informieren. Denn in anerkannten Dorferneuerungsgemeinden wurde der Fördersatz für Vorhaben der privaten Dorferneuerung von bislang bis zu 30 Prozent auf nun bis zu 35 Prozent Kosten erhöht. Die Zuwendungssumme insgesamt wird von bisher maximal 20.452 Euro auf nunmehr maximal 30.000 Euro erhöht.

Unter anderem sind für die Beantragung privater Dorferneuerungsmittel zwei wesentliche Voraussetzungen zu erfüllen. Zum einen, dass das Bau-/Sanierungsobjekt in einer Dorferneuerungsgemeinde liegt. Das bedeutet, dass die Gemeinde über ein anerkanntes Dorferneuerungskonzept verfügen muss. Zum anderen muss das Gebäude, das saniert werden soll, Baujahr 1960 oder älter sein.

Gefördert werden kann z. B. die Schaffung von Wohnraum im Ortskern durch Umnutzung leer stehender Bausubstand (z. B. eine Scheune), bauliche Maßnahmen zur Erhaltung und Schaffung wohnstättennaher Arbeitsplätze im Ortskern (z. B. Handwerks- oder Dienstleistungsbetriebe), Erneuerung/Aus- und Umbau älterer Gebäude einschließlich Hof-, Garten- und Grünflächen und die Erhaltung/Gestaltung ehemaliger land- und forstwirtschaftlicher Betriebe. „Das Dorferneuerungsprogramm ist zwar kein Abrissprogramm, aber unter bestimmten Voraussetzungen kann auch der Teilabriss oder der komplette Abriss mit sich anschließendem Neubau im Ortskern in maßstäblicher, typisch dörflicher Architektur gefördert werden“, betont Mahlert.

„Bereits in den vergangenen Jahren haben wir mit unserem Fördervolumen für private Maßnahmen, ein hohes Niveau erreicht. Durch die Erhöhung der Fördermittel für den Landkreis Neuwied können wir dieses bislang schon hohe Niveau nochmals um ein weiteres Drittel steigern. Ich hoffe sehr, dass die potentiellen privaten Bauherren und Bauherrinnen rege von den erhöhten Fördermitteln Gebrauch machen und so zur Attraktivierung, zum Erhalt und zur Belebung unserer Gemeinden beitragen“, fügt Mahlert hinzu.

Für Infos stehen die beiden Mitarbeiterinnen im Bereich Dorferneuerung der Kreisverwaltung Neuwied, Margit Rödder-Rasbach, Tel.: (0 26 31) 8 03-2 35 und Carina Baugut-Seyfried, Tel.: (0 26 31) 8 03-4 02, für Fragen zur Verfügung. Nähere Informationen zu den Fördermöglichkeiten im Dorferneuerungsreferat gibt es auch auf der Homepage der Kreisverwaltung Neuwied www.kreis-neuwied.de im Bereich „Bürgerservice“ unter der Rubrik „Dorferneuerung“.

Pressemitteilung

Kreisverwaltung Neuwied

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Kommentare
Antje Schulz:
Wie wäre es, wenn die AfD Rheinland-Pfalz Herrn Bleck mal zu einem Kurs in Organisation, sowie Anstand und Benehmen schickt?
Stefan Knoll :
Angesichts der Tatsache, daß der AfD-Bundestagsabgeordnete Andreas Bleck seine Teilnahme an der Schulveranstaltung noch nicht einmal abgesagt hat, stellen sich folgende Fragen: 1. Hat der AfD-Bundestagsabgeordnete Andreas Bleck ein Organisationsproblem? 2. Hat es der AfD-Abgeordnete Bleck nicht nötig eine Veranstaltung in einer Schule zu besuchen? 3. Hat der AfD-Abgeordnete Bleck keine Lust auf eine Schulveranstaltung wie "70 Jahre Grundgesetz"?
Patrick Baum:
Die AfD Rheinland-Pfalz blamiert sich nahezu täglich aufs Neue. Daß der AfD-Bundestagsabgeordnete Andreas Bleck aus Altenkirchen die Veranstaltung in der Schule noch nicht einmal abgesagt hat, ist ein No-Go. Und dieser Herr Bleck wollte einmal Lehrer werden. Nach fast 20 Semestern Lehramtsstudium hat Herr Bleck die Universität ohne Abschluß verlassen. Zudem hätte Blecks Mitarbeiter Jan Strohe aus Nordhofen bei Selters die Veranstaltung absagen können. Strohe ist Kreisvorsitzender der AfD Westerwald und hat enge Kontakte zum extrem rechten Justin Cedric Salka aus Hachenburg.
Uwe Klasen:
Wenn Physik auf Wunschdenken trifft, gewinnt die Realität. So haben die Stromnetzbetreiber aus Deutschland, Österreich, Tschechien und der Schweiz bekannt gegeben, dass sie ab 2021 den Ladestrom an privaten Ladestationen beschränken (möchten), damit es zu Spitzenzeiten nicht zur Überlastung der Verteilernetze kommt.
Uwe Klasen:
Dazu Peter Adel:"Apologeten der Energiewende wollen noch viel mehr Windräder. Doch je dichter die übers Land verteilt sind, desto mehr bremsen sie sich selbst aus. Der Wind wird regelrecht verbraucht. Das hat auch Folgen fürs Klima, weil bei weniger Wind die Niederschläge abnehmen. Erzeugt die Windkraft womöglich die Dürren, die sie eigentlich verhindern soll? Trotz der weitreichenden Folgen hat das offenbar niemand richtig erforscht."
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