Politik | 23.08.2019

Treffen mit den Gleichstellungsbeauftragten fand gute Resonanz

Erstes Frauennetzwerk der Kommunalpolitikerinnen erfolgreich

Die Gleichstellungsbeauftragten und Referentin mit den Ratsfrauen, die das Treffen für einen regen Austausch über die Parteigrenzen hinweg nutzten. Baugebiete, Beitragsrecht, Straßenbeleuchtung oder Kindertagesstätten sind Themen, die bei jeder Gemeinde über kurz oder lang auf der Tagesordnung stehen.Foto: Kreisverwaltung

Neuwied. Rund 40 Ratsfrauen waren der Einladung der Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis und der Stadt Neuwied in die Stadtbücherei gefolgt. Ziel war das Netzwerk der Ratsfrauen auszubauen und so durch Fortbildung und gegenseitige Unterstützung die ehrenamtliche kommunalpolitische Arbeit zu erleichtern und zu fördern. Schon bei der Vorstellungsrunde der Ratsfrauen wurde deutlich: Die Motivationen der Frauen, sich für ein Engagement in der Kommunalpolitik zu entscheiden, mögen sehr unterschiedlich sein, der Wille für eine lebens- und liebenswertere Kommune zu streiten hingegen, ist gleichermaßen ausgeprägt. „Hier sitzt 40 mal Lebenserfahrung als Mutter, als Hausfrau, gepaart mit Berufserfahrung, zum Beispiel als Erzieherin, als Ingenieurin, als Juristin, und für manche der Ratsfrauen kommt noch jede Menge kommunalpolitische Erfahrung hinzu. Lassen Sie uns dieses Potenzial nutzen, für eine lebens- und liebenswertere Gemeinde, beziehungsweise Stadt zu streiten“, so Doris Eyl-Müller, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Neuwied bei der Begrüßung. In die gleiche Richtung argumentierte Birgit Haas bei ihrem Impulsreferat. Als Ortsbürgermeisterin von Straßenhaus, ehemalige Beigeordnete der Verbandsgemeinde Rengsdorf und ehrenamtliche Kreisbeigeordnete kennt Birgit Haas alle kommunalpolitischen Ebenen und betonte: „Frauen haben so viele verschiedene Aufgaben und regeln unglaublich Vieles gleichzeitig, da sind wir prädestiniert für die Kommunalpolitik, denn auch dort gilt es, das große Ganze zu sehen, verschiedene Sichtweisen zu berücksichtigen, über den Tellerrand zu schauen. Deshalb mischen Sie sich ein, erheben Sie Ihre Stimme.“ Dass einmischen nicht immer auf Gegenliebe trifft, wurde natürlich auch berichtet, aber ganz überwiegend waren die Erfahrungen der weiblichen Ratsmitglieder positiv. „Die Zeiten, dass man auf die Frauen in der Kommunalpolitik verzichten konnte, sind rum“, so Birgit Haas. Unter der Moderation von Birgit Bayer, kommunale Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Neuwied, wurden die Fortbildungswünsche der Ratsfrauen gesammelt. Die Aufgabe der Gleichstellungsbeauftragten besteht nun darin, diese zu organisieren. Beginnen werden die Kommunalpolitischen Seminare mit DOPPIK (Haushaltsführung einer Kommune) und einer Einführung in die Gemeindeordnung, sozusagen dem inhaltlichen und organisatorischen Rahmen der Kommunalpolitik.

Pressemitteilung

Kreisverwaltung Neuwied

Die Gleichstellungsbeauftragten und Referentin mit den Ratsfrauen, die das Treffen für einen regen Austausch über die Parteigrenzen hinweg nutzten. Baugebiete, Beitragsrecht, Straßenbeleuchtung oder Kindertagesstätten sind Themen, die bei jeder Gemeinde über kurz oder lang auf der Tagesordnung stehen.Foto: Kreisverwaltung

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