Unteres Mittelrheintal soll UNESCO-Welterbe werden
Erwin Rüddel wirbt bei Botschafter um Unterstützung
Kreis Neuwied. „Ziel muss ein, dass auch das untere Mittelrheintal, zwischen Koblenz und dem Siebengebirge, nachträglich als Welterbestätte der UNESCO anerkannt wird. Dafür dürften nach dem bevorstehenden Abriss des Kernkraftwerks in Mülheim-Kärlich gute Chancen bestehen“, äußert der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel auch als Vorsitzender der Interessengemeinschaft „Welterbe Kulturlandschaft Unteres Mittelrheintal“.
In diesem Sinne hat sich Rüddel aktuell mit einem Schreiben an den Ständigen Vertreter der Bundesrepublik Deutschland bei der UNESCO, Botschafter Stefan Krawielicki, gewandt. Der Abgeordnete möchte den Botschafter mit dem Anliegen vertraut zu machen und ihn gleichzeitig um Unterstützung zu bitten. In seinem Brief weist Rüddel darauf hin, dass die Region zwischen Koblenz und Bonn „weltweit einzigartige Qualitäten und Potenziale“ hat.
„Wir wollen das Rheintal von Koblenz bis Bonn in seiner Einzigartigkeit, Ursprünglichkeit und in seinem romantischen Grundcharakter erhalten und für die Zukunft sichern“, betont Rüddel in dem Schreiben an Botschafter Krawielicki. Dafür seien insbesondere nach dem Abriss des Kernkraftwerks gute Aussichten zu sehen, zumal auf breiten Rückhalt seitens der Kommunen und der Verantwortlichen auf beiden Seiten des Rheins zu bauen sei.
„Ich bin Ihnen für hilfreiche Hinweise und für jede Art von Unterstützung bei unserem Bestreben dankbar, das UNESCO Weltkulturerbe über Koblenz hinaus – sozusagen von der Festung Ehrenbreitstein über den Drachenfels bis hin zur Bundes- und UN-Stadt Bonn – auszudehnen“, bekräftigt Rüddel an die Adresse UNESCO-Botschafters.
Pressemitteilung des
MdB Erwin Rüddel (CDU)
