Politik | 10.08.2021

FREIE WÄHLER begrüßen die Einsetzung eines Landeskoordinators, verlangen aber weiteres Nachsteuern in der Krise

„Es geht nicht darum, zu kritisieren, sondern zu verbessern“

Region. In einer gemeinsamen Presseerklärung des Bundestagsdirektkandidaten der FREIEN WÄHLER für den Wahlkreis 198 Ahrweiler und des Fraktionsvorsitzenden der FREIEN WÄHLER im Landtag Joachim Streit, vormals Landrat im Eifelkreis, begrüßen die die beiden die Einsetzung von Ex-Landrat Günter Kern als Landeskoordinator für das Krisenmanagement an der Ahr.

„Günter Kern kenne ich schon viele Jahre, wir waren beide Bürgermeister, bevor wir Landräte wurden. Er ist ein erfahrener Verwaltungsmann und Krisenbewältiger. Mit seinen Kontakten in die Ministerien als ehemaliger Staatssekretär kann er schneller agieren als andere.“, sagt Joachim Streit. „Wichtig wäre, ihm Fachleute mit Ortskenntnis an die Seite zu stellen, die sich an der Ahr auskennen. Die Kenntnis der Örtlichkeit ist unverzichtbar. Wäre ich Innenminister, würde ich jedem Ortsbürgermeister einen Verwaltungsmitarbeiter zur Seite stellen, nicht

einer für alle, sondern eins zu eins: für jeden einen.“

Bundestagskandidat Stefan B. Mies: „Es geht nicht darum, zu kritisieren, sondern zu verbessern. Die Kommunikation von der unteren Ebene zum Krisenstab und Landeskoordinator und auch umgekehrt muss einfach besser werden. Wir benötigen schnelle Entscheidungen vor Ort, wenn Aufträge zu erteilen sind. Beim Hin-und-Her um die Bezahlung der Lohnunternehmer als Helfer, ist viel Vertrauen vom Krisenstab verspielt worden. Wir blicken nach vorn.“

Und was Nachvornblicken heißt, machen die FREIEN WÄHER klar: Hilfen der EU, des Bundes und des Landes. Joachim Streit: „Die Aufbauarbeit in unserem Bundesland erfordert die Hilfe durch die Europäische Investitionsbank (EIB). Das ist ein klassischer Fall. Die EU muss auch ran, es kann nicht sein, dass wir den Ländern im Süden Europas immer wieder helfen und jetzt kein Geld von der EU zurückfließt. Auch der Bund ist hier in der Pflicht. Wir sind als Bundesland nicht auf Rosen gebettet und benötigen die Unterstützung der Bundesrepublik, um den Wiederaufbau an der Ahr und den weiteren betroffenen Gebieten im Eifelkreis und der Vulkaneifel, sowie in den Landkreisen Trier-Saarburg, Bernkastel-Wittlich und der Stadt

Trier zu gewährleisten.“

„Dafür werde ich mich einsetzen!“, sagt Bundestagskandidat Stefan B. Mies. Die FREIEN WÄHLER sind sich einig, dass hier dieselben Summen eingesetzt werden müssen wie zur Pandemiebekämpfung.

Angesichts der massiven Schäden an der Verkehrsinfrastruktur müsse auch überlegt werden, den zusätzlichen Bedarf an Ingenieuren und Technikern zu decken. Etwa durch Abordnung von Fachkräften aus anderen Landkreisen oder bereits pensionierte Fachkräfte des betroffenen Kreises zu reaktivieren.

Pressemitteilung Dr. Joachim

Streit, Stefan B. Mies, FREIE WÄHLER Rheinland-Pfalz

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