FDP im Stadtrat Neuwied
FDP ist für Planungssicherheit über 2019 hinaus
Neuwied. In Mainz und Neuwied wurde für die Landesbühne im Schlosstheater Neuwied eine frohe Botschaft verkündet. Ein starker Einsatz vieler Bürger aus der ganzen Region sowie ihrer Vertreter in allen so genannten Altparteien hinterließ offenkundig starken Eindruck. Die Medien halfen lobenswert. Als Ergebnis ist die Finanzierung der Bühne vorerst bis 2019 gesichert. Diese Freudenbotschaft stellt nach Meinung der FDP nur einen Anfang dar und kann gesteigert werden. In Mainz entscheidet in erster Linie der Ausschuss für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landtages über das Geld für diese Einrichtung. Als einziges Mitglied dieses Ausschusses hat sich Helga Lerch, kulturpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, selbst vor Ort informiert. Sie versprach, sich in den Landtagsgremien für den Fortbestand des Theaters stark zu machen. „Feste Haushaltsansätze bieten eine größere Planungssicherheit als Projektzuschüsse“, so Helga Lerch. Sie sprach sich ferner dafür aus, personelle Fragen wie den Intendantenwechsel nicht mit inhaltlichen Fragen zu vermischen. Von Landesseite habe man immer wieder betont, die Inhalte und damit die Freiheit der Kunst nicht beeinflussen zu wollen. Was für das hoch defizitäre Theater in Trier gilt, steht erst Recht der wirtschaftlich hervorragend aufgestellten, preiswerten Landesbühne in Neuwied zu. Wichtig ist die Aussage des scheidenden Intendanten Ullrich: „Wir waren und sind bestrebt, Theater für das Publikum zu machen, und verfolgen auch im Hinblick auf die Schulen im ländlichen Raum einen klaren Bildungsauftrag.“ Oder - wie der FDP-Bezirks- und Kreisvorsitzende Alexander Buda lobte: „In Neuwied erkennen die Zuschauer in den Aufführungen die Werke noch.“ Der verstorbene Bundespräsident Richard von Weizsäcker sagte 1991 sinngemäß: „Kultur kostet Geld. Die Förderung von Kulturellem ist eine Pflichtaufgabe der öffentlichen Haushalte so wie Straßenbau, die öffentliche Sicherheit oder die Gehälter im öffentlichen Dienst. Es ist grotesk, dass wir Ausgaben für Kultur „Subventionen“ nennen. Kein Mensch bezeichnet Ausgaben für ein Bahnhofsgebäude oder einen Spielplatz als Subventionen. Kultur ist kein Luxus, den wir uns leisten oder auch streichen können. Sie ist der geistige Boden, der unsere eigentliche innere Überlebensfähigkeit sichert.“
Damit sich beim Theaterrat solide Interessenten für die Intendanz bewerben, braucht es finanzielle Planungssicherheit. Dafür steht die FDP vor Ort, im Kulturausschuss und im Landtag Rheinland-Pfalz.
Pressemitteilung
FDP-Stadtverband Neuwied
