Politik | 17.04.2019

FWG Adenau will am Trierbach ein Frühwarnsystem bei Starkregen installieren.

FWG fordert ein Frühwarnsystem

Damit die Bürger bei Starkregen gewarnt sind, fordert die FWG ein Warnsystem.Foto: privat

Adenau. Im Zuge des Klimawandels haben Extremniederschläge und Überflutungen deutlich zugenommen. Auf überregionaler Ebene ist die Unwetter- und Hochwasservorhersage seit Jahren gut etabliert, da die Pegelstände der großen Flüsse engmaschig überwacht werden. In kleinräumigen, insbesondere ländlichen Bereichen sind Prognosen dagegen schwierig. Überflutungen treten häufig in eng begrenzten Gebieten auf. Kleine Bäche verwandeln sich binnen weniger Minuten in reißende Ströme und verursachen katastrophale Schäden, da die Vorwarnzeiten gering sind.

Die FWG Adenau möchte daher für den Unterlauf des Trierbaches ein neuartiges Warn- und Alarmsystem einrichten. Mittels einer speziellen Alarmbox werden die Anwohner besonders gefährdeter Gebäude im Einzugsbereich des Bachlaufes gewarnt. Dazu gibt es für Behörden eine Förderung (individuell bis 100%) durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Die FWG Adenau informierte anlässlich eines Ortstermins am renaturierten Trierbach die Kreis-FWG und die FWGs Ahr-Eifel sowie die FBL Remagen. Pressemitteilung

FWG Adenau

Damit die Bürger bei Starkregen gewarnt sind, fordert die FWG ein Warnsystem.Foto: privat

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