CDU-Mitgliederforum „Familienfreundliche Gemeinde“ in Swisttal
Familie als „Netzwerk“ fördern und finanziell entlasten
Swisttal. Das CDU-Mitgliederforum „Familienfreundliche Gemeinde“ unter der Leitung seines Obmanns Hans-Josef Heck konzentrierte sich auf die Frage, wie für den Zuzug junger Familien nach Swisttal aktiv geworben werden kann. Dabei war den Teilnehmern klar, dass die Handlungsmöglichkeiten der Gemeinde eng begrenzt sind. „Wir sehen dennoch Möglichkeiten, schon bei den Bebauungsplänen auf gute Durchmischung der Grundstücksgrößen zu achten, bei Gesprächen mit Investoren etwa auf Mehrgenerationenwohnen hinzuwirken, bei der Altbausanierung Familien zu unterstützen, eine Staffelung der Grundsteuer abhängig von der Kinderzahl zu versuchen oder durch preisgünstige Weitergabe von Gemeindegrundstücken - so vorhanden - an Familien und so weiter die Familien zu fördern.“ zählte Hans-Josef Heck verschiedene Möglichkeiten auf. Die Gemeinde sei aufgefordert, ihre Möglichkeiten abzuprüfen.“ Gerade für junge Familien ist Swisttal attraktiv wegen der Baulandpreise, die gegenüber Bonn aber auch Nachbarkommunen eher erschwinglich sind. Wichtig ist dann für die Familien ein „Swisttaler Familienpaket“ zu schnüren“, argumentiert Petra Kalkbrenner, CDU-Bürgermeisterkandidatin, die beim Mitgliederforum mitdiskutierte. Das Forum war sich einig, dass im Handlungsfeld „Kinderbetreuung“ eine Reihe von Verbesserungsmöglichkeiten liegen. Das reicht von der genauen Erfassung der Kinder für den Kindergartenbereich bis zum Oma-Opa-Pool, deren Mitglieder ehrenamtlich berufstätige Eltern bei der Betreuung der Kinder unterstützten. Dabei ist auch die Gemeinde mit einem „Familienbüro“ oder „Familienbeauftragter“ gefragt, der als Ansprechpartner/Kümmerer für Familienanliegen da ist und bei dem alle Fäden zusammenlaufen.
In den Schulen seien sehr gute Betreuungsmöglichkeiten vorhanden. Derzeit seien Bestrebungen im Gange, den Übergang vom Kindergarten in die Schule für die Kinder und Eltern leichter zu ma-chen. Außerdem sei zu überprüfen, wie die Eltern von den Kosten der Betreuung in der offenen Ganztagsschule entlastet werden können, zum Beispiel Geschwisterregelungen. Einig war sich das Forum auch darin, „Familienfreundlichkeit“ als kommunale Aufgabe in den Zielkatalog der Gemeinde aufzunehmen. Nur so könne bei der Verwaltung eine familienbewusstere Orientierung erreicht werden. Für die nächste Besprechung am 22. April hat sich das Mitgliederforum die Handlungsfelder Jugend/Vereinsjugend, Berufseinstieg, Wirtschaft und ortsnahe Ausbildungs- und Arbeitsplätze, ärztliche Versorgung und Vereinbarkeit von Familie und Beruf vorgenommen.
„Wir wollen nach Möglichkeiten zu einem konkreten Vorschlag zur Verbesserung der Familienfreundlichkeit in der Gemeinde kommen. Nur mit kleinen Schritten erreichen wir eine Aufwertung der Familie als Netzwerk von Menschen , die generationenübergreifend, in Verantwortung mit- und füreinander leben.“ stellt der CDU Vorsitzende Wolfgang Heller fest.
Pressemeldung
CDU Swisttal
