Politik | 26.04.2019

Elternbefragung zu Angeboten für Familien mit Kindern und Jugendlichen

Familien sollen sich zuhause fühlen

Die Jugendhilfeplanerin Stefanie Bressler (Mitte) stellt den Elternfragebogen, dessen Auswertung mögliche Lücken in der ortsnahen Infrastruktur für Familien und Kinder erkennen lassen soll, Landrat Achim Hallerbach (rechts) und Jugendamtsleiter Jürgen Ulrich vor.

Kreis Neuwied – Die Familie als Kernzelle der Gesellschaft hat mittlerweile viele Gesichter – von der klassischen Familie über Patchwork-Familien bis zu einem steigenden Anteil von Alleinerziehenden. Gleichzeitig sind die Anforderungen im Alltag, gerade in Bezug auf Doppelbelastungen wie Beruf und Familie, auch für Eltern und Kinder im Kreis Neuwied spürbar.

„Für die Unterstützung der Familien in ihren alltäglichen Aufgaben konnte der Landkreis Neuwied daher in den vergangenen Jahren kontinuierlich ein breites Angebotsspektrum an präventiven Hilfen und Regelangeboten für Eltern, Kinder und Jugendliche ausbauen - ob Ausbau der Kindertagesbetreuung, frühe Hilfen für Säuglingseltern durch die kreiseigene Familien-, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin, der Sozialarbeit an Schulen oder Ferien- und Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche,“ erklärte Landrat Achim Hallerbach.

In einem Flächenlandkreis wie Neuwied steht dabei immer eine orts- und lebensnahe Versorgung der Familien im Fokus. Familien sollen kurze Wege haben und Unterstützung dort finden, wo sie gebraucht wird.

Aus diesem Grund hat das Kreisjugendamt unter Regie von Jugendhilfeplanerin Stefanie Breßler und der Netzwerkkoordinatorin des Kreises Daniela Kiefer einen Fragebogen erstellt, der sich unmittelbar an die Familien wendet und gezielt einen Überblick darüber geben soll, welche Hilfen, Unterstützungsangebote und Einrichtungen Familien mit Kindern im Kreis Neuwied in Anspruch nehmen und wo es womöglich noch Lücken in der ortsnahen Infrastruktur gibt. Landrat Achim Hallerbach bekräftigt: „Bedarfe und Herausforderungen im Alltag von Familien unterliegen einem ständigen Wandel. Deshalb ist es unser Anliegen, eine bedarfsgerechte Infrastruktur für Familien mit Kindern aller Altersgruppen vorzuhalten, damit diese sich im Kreis Neuwied zu Hause fühlen.“

Die Elternbefragung, die über ausgewählte Kitas in den Verbandsgemeinden, Schuleingangsuntersuchungen des Gesundheitsamts sowie die Elterngeldstelle des Jugendamts ausgegeben wird, ist für die Teilnehmer anonym und freiwillig.

Pressemitteilung

Kreisverwaltung Neuwied

Die Jugendhilfeplanerin Stefanie Bressler (Mitte) stellt den Elternfragebogen, dessen Auswertung mögliche Lücken in der ortsnahen Infrastruktur für Familien und Kinder erkennen lassen soll, Landrat Achim Hallerbach (rechts) und Jugendamtsleiter Jürgen Ulrich vor.

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