Bündnis 90/Die Grünen Höhr-Grenzhausen
Familien stärken, Frauen fördern, Internet ausbauen
Höhr-Grenzhausen. Verschiedene Einrichtungen in der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen, wie das Jugend- und Kulturzentrum „Zweite Heimat“ bieten gute Unterstützungsmöglichkeiten für Familien an. In der Zusammenarbeit mit Vereinen und Kirchen haben wir darüber hinaus zahlreiche Angebote für Familien. Dennoch werden leider nicht alle Bedarfe abgedeckt. Es gibt den „Frauensachenflohmarkt“ und das „Frauenfrühstück“.
Hier, wie vielerorts, gab es anlässlich des 8. März, des „Internationalen Frauentag 2021“, schöne Reden. Doch wie sehen die Angebote für Frauen in Not in unserer Gemeinde aus? Welche Unterstützungen gibt es für von (häuslicher) Gewalt betroffene Frauen und Mädchen? Plätze in Frauenhäusern gibt es auch hier viel zu wenige. Auch in Höhr-Grenzhausen sollte zumindest an bestimmten Tagen im Monat Beratung für Frauen in Not angeboten werden, gerne in Zusammenarbeit mit den bestehenden Einrichtungen. Dazu wird mehr Förderung von Frauen gebraucht, auch bei ihrer beruflichen Selbstständigkeit. „Kennen Sie die Idee der „Wirtschaftsweiber“? Etwas Vergleichbares hier vor Ort wäre sicher eine Bereicherung.“
Die Angebote der „Zweiten Heimat“ bieten schon einiges, sie erreichen jedoch nur bestimmte Personengruppen. Ein Treffpunkt für junge Menschen zwischen 16 und Mitte 20 ist seit einiger Zeit der Ferbachspielplatz, was zu Konflikten mit den Anwohner*innen führt. In Höhr-Grenzhausen fehlen insbesondere an den Abenden und am Wochenende Angebote für Jugendliche und junge Erwachsene. Wie wäre es, neue Konzepte zu entwickeln, mit der jungen Generation in das Gespräch zu gehen, was sie in Höhr-Grenzhausen wünschen, während Coronapandemie und für die Zeit danach.
Junge Menschen, Familien und insbesondere Frauen, die immer noch diejenigen sind, die am ehesten davon betroffen sind, Arbeit und Familie „unter einen Hut“ bekommen zu „müssen“, werden in Zukunft noch mehr auf gute Infrastruktur angewiesen sein. Höhr-Grenzhausen als Verbandsgemeinde, die vor Ort zukunftsorientierte Arbeitsplätze braucht, muss dazu rechtzeitig die Planung für diese Infrastruktur bereitstellen. „Wir setzen uns für alle Mitbürger*innen für den Ausbau echter Internet-Breitbandverbindungen auf Glasfaserbasis ein. Besonders wichtig ist dies für die Betriebe in der VG Höhr-Grenzhausen, für die Fachhochschule und Angestellte im Home Office. In Nachbargemeinden wird bereits seit 2020 am Glasfaser-Ausbau gearbeitet und auch unsere Verbandsgemeinde sollte jetzt mit einsteigen und sich zeitnah diesem Projekt anschließen. Auch solche Vorhaben rechtzeitig und gut zu planen und Erdarbeiten nur einmal auszuführen, bedeutet einen vorausschauenden Schutz unserer Natur.“
Schließlich gilt weiterhin: Grüner soll es bleiben und werden – nicht nur um den Köppel.
Ideen dazu? Dann freuen sich die Grünen auf eine E-Mail an: info@gruene-hg.de.
Pressemitteilung
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Höhr-Grenzhausen
