Alter Friedhof lädt ein zur Zeitreise
Familienschicksale und Grabsymbole
Die nächste Führung über den Gottesacker ist am 16. Juli
Neuwied. Ihm haftet etwas Verwunschenes an: Besucher des Alten Friedhofs in Neuwied gehen auf eine Zeitreise und können dort Erstaunliches entdecken. Dieser Gottesacker wurde 1783 als erster städtischer und die Konfessionen übergreifender Friedhof eröffnet. Bis heute sind dort viele historisch wertvolle Denkmäler aus unterschiedlichen Epochen erhalten geblieben – auch dank der ehrenamtlichen Arbeit engagierter Grabpaten. Viele über die Grenzen Neuwieds bekannte Familien haben auf dem Alten Friedhof ihre letzten Ruhestätten gefunden: Siegert, Remy, Gaddum, Reinhardt, Bianchi, Buchholtz oder Ingenohl ist auf so manchem Grabstein zu lesen. Teilnehmer einer rund 90-minütigen Führung erfahren viel über die Familienschicksale, aber auch einiges über die vielfältige Symbolik der Grabsteine. Die nächste Führung beginnt am Sonntag, 16. Juli, um 11.15 Uhr. Treffpunkt ist der Friedhofseingang an der Julius-Remy-Straße. Erwachsene bezahlen vier Euro, Kinder von sechs bis 14 Jahren zwei Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen – auch zu individuell buchbaren Führungen – erteilt die Tourist-Information, Tel. (0 26 31) 8 02 55 55.Pressemitteilung
der Stadt Neuwied
