Koblenzer Grüne wollen jungen Frauen Mut machen

Female Empowerment

Female Empowerment

V.li. Katja Stein (Barmer Koblenz), Kim Theisen, Isabelle Joswig, Christoph Rauland, Christopher Bündgen.Foto: privat

13.10.2021 - 16:26

Koblenz.Junge Frauen stellen mehr als die Hälfte der Hochschulabsolvent:innen und bilden somit die Mehrheit des potenziellen Führungskräftenachwuchses in Deutschland. Statistisch gesehen ist jedoch nicht einmal jede dritte Führungskraft eine Frau. Diese Erkenntnis ist nicht neu, gibt aber immer wieder Anlass, über das Problem und mögliche Lösungen zu sprechen. Dies machen auch die Koblenzer Grünen in der aktuellen Folge ihres Podcasts GRÜNZEUGS.


Zusammen mit der Geschäftsführerin der Koblenzer Geschäftsstelle der BARMER Krankenkasse, Katja Stein, und der Unternehmensberaterin Isabelle Joswig sprechen die Moderator:innen Kim Theisen und Christopher Bündgen darüber, was jungen Frauen helfen kann, beruflich erfolgreich zu werden und in Führungspositionen aufzusteigen. Isabelle Joswig legt ihren Schwerpunkt dabei vor allem auf ein gesundes Selbstvertrauen. Sie gibt den Hörerinnen mit: „Verkauf dich nicht unter Wert. Sei von Tag eins selbstbewusst, was deine Qualifikationen betrifft. Steh zu dir. Tritt selbstbewusst auf und geh auch mal ein Risiko ein.“

Auch Katja Stein betont, dass man mutig sein muss und durchaus einmal ein Risiko eingehen sollte. Auf die Frage hin, was sie rückblickend in ihrer Karriere anders machen würde, antwortet sie: „Ich hätte mir früher mehr Netzwerke und Hilfe gewünscht. Das gab es in dieser Zeit einfach nicht. Coaching und Netzwerken, das ist unheimlich wichtig.“

Katja Stein hat sich dies selbst zur Aufgabe gemacht und gemeinsam mit weiteren Mitstreiterinnen vor einiger Zeit das Frauennetzwerk „Woman after Work“ in Koblenz gegründet. Bei diesem treffen sich regelmäßig 30-40 Frauen zu Netzwerk- und Thementreffen, tauschen sich aus und unterstützen sich gegenseitig.

„Woman after Work ist ein wahnsinnig tolles Engagement“, lobt Moderator und Vorstandsmitglied der Koblenzer Grünen Christopher Bündgen. „Solche Netzwerke zur Förderung junger Frauen müssen politisch und gesellschaftlich noch stärker unterstützt werden“, so Bündgen weiter. Auch Moderatorin Kim Theisen ist begeistert von den beiden Gästen. „Es ist so wichtig, was ihr tut! Probleme wie das Gender Pay Gap und die Unterpräsentation von Frauen in Führungspositionen werden nur durch Menschen wie euch gelöst!“

Die aktuelle Folge GRÜNZEUGS finden Sie auf allen gängigen Podcast-Portalen sowie in den sozialen Netzwerken der Grünen Koblenz.

Pressemeldung

Bündnis 90/Die Grünen

KV Koblenz

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Kommentare
Klaus Rinke:
Sehr guter erster Schritt für die Betroffenen.Und der Vorschreiben oben ......nur Rummotzen sonst nichts?Anstatt das zu Unterstützen erstmal nieder machen.Lachhaft so etwas.Es wird etwas Gutes Geschaffen und nur das zählt....
J.Thul:
Ich kann dem G. Friedrich zustimmen , das sind mehr Fertig- Garagen als was zum wohnen ! Da könnte man sich mehr einfallen Lassen ! Da wird man wirklich depressiv drin ! Ist ok für Bauarbeiter auf Großbaustelle in Afrika , aber nicht für die Senioren im Ahrtal..........
Manfred Jackl:
Was soll bitte der Negative Kommentar Hr/Fr Friedrich? Waren sie schon vor Ort und haben Sie es in Augenschein genommen? Anstatt dieses Engagement zu würdigen, fällt Ihnen nichts besseres ein, als es mies zu machen! Ich freue mich für die Senioren, dass diesen eine solche Möglichkeit geboten wird....
juergen mueller:
Ich bin auch dafür, dass unsere Vergangenheit nicht in Vergessenheit gerät, eine Vergangenheit u. deren Vergessen, an die wir wohl ein Leben lang immer wieder erinnert werden u. mit uns Generationen. Doch das sollte Grenzen haben, da es, wie andere Geschehnisse, zur deutschen Geschichte gehört, wie...
A.Hoffmann:
Ergreifende Bilder aber der Bildanzeige hätte man eine Funktion zum ausblenden hinzufügen müssen...
 
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