BfS reagiert auf den Bau der Multisportanlage
Finanzierung der Multisportanlage
Buschhoven. Wie die BfS in dieser Woche aus gut unterrichteter Quelle erfahren hat, verhandelt die Gemeinde Swisttal mit dem Schützenverein Buschhoven und dem Investor über den Verkauf der Schützenhalle und der Schießanlage „Am Wiedring“. Der Rat der Gemeinde wurde über diese Aktivitäten nicht informiert. Entgegen der ursprünglichen Ankündigung sollen nun auch die Schießsportanlage und das Schützenhaus einer Wohnbebauung weichen. Die Gründe für dieses Verfahren liegen für die BfS auf der Hand: Die Finanzierung der „Multisportanlage“ scheint nicht ausreichend gesichert zu sein. Die Zustimmung zu diesem Projekt erfolgte nur unter der Maßgabe einer bestehenden sicheren Finanzierung.
Da sich die Gemeindeverwaltung laut eigenen Angaben um einen „seriösen Investor“ gekümmert hat, brauchte man nicht zu befürchten, dass der Investor sein Angebot zurückzieht, nur weil durch die „Lärmbelastung“ der Anlage des Schützenvereins teure Lärmschutzmaßnahmen nötig würden, die den Gewinn schmälerten. Auch wird dem „seriösen Investor“ bereits bei Abgabe des Angebotes klar gewesen sein, dass mit dem Tennisverein und der Schützenhalle eine außerordentliche Lärmbelastung vorhanden ist. Die zukünftigen Häuslebauer werden also im Vorhinein über die erhöhte Lärmbelastung informiert werden, sodass Klageverfahren gegen den anfallenden Lärm erschwert werden. Für die bestehende Anlage existiert ein Bestandschutz, der sowohl die Nutzung als Schießsportanlage, als auch als Festhalle umfasst. Für die Menschen in Buschhoven, die über keine eigene Bürgerhalle verfügen, wäre der Wegfall der Schützenhalle eine Katastrophe und wird vonseiten der BfS auch nicht hingenommen werden. Die damit verbundene Auflösung des Schützenvereines wäre die logische Konsequenz, die niemand wünscht. Die Fußballer erwarten ebenfalls nicht, dass für den neuen Sportplatz der Schützenverein „platt gemacht“ wird. Der Verpflichtung nach, jeglichen Schaden von der Gemeinde abzuhalten, wird die BfS das Vorgehen der Verwaltung im Auge behalten und entsprechend reagieren.
Pressemitteilung
Bürger für Swisttal
