Politik | 27.05.2015

SPD Rheinbach

Folke große Deters fordert Stefan Raetz zur Aufklärung auf

Rheinbach. „Der Aufsichtsratsvorsitzende Stefan Raetz und der Vorstandsvorsitzende Sigurd Trommer sind aufgerufen, schnell zu klären, ob seitens des Vorstands Mitarbeiter von Fremdfirmen mit Blankovollmacht ausgestattet worden sind, um im Sinn des Vorstands abzustimmen und die Wahl von Mietern in den Aufsichtsrat zu verhindern. Sollte das der Fall sein, wäre das ein handfester Skandal - und der Vorstand müsste Konsequenzen ziehen“, erklärt der Rheinbacher Ratsherr Folke große Deters (SPD) zum möglichen Skandal um die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft Bonn.

Der Hintergrund: Laut Presseberichten liegen Beweise vor, dass der Vorstand in großem Stil Blankovollmachten an Bauarbeiter und Mitarbeiter anderer Firmen ausgegeben habe, die für die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft Bonn tätig sind und die im Sinn des Vorstands abstimmen sollten, um unerwünschte Mehrheiten zu verhindern. Die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft besitzt rund 90 Wohnungen im Eichendorffweg in Rheinbach.

„Ein solches Vorgehen mag zwar legal sein, es ist aber nicht im Sinn des Genossenschafts-Gedankens, auf diese Art und Weise Ergebnisse zu manipulieren. Rasche Aufklärung tut daher Not“, so große Deters weiter. „Vor allem müsste dann geklärt werden, wer diese Aktion angeordnet hat und wer davon wusste.“

Auf „schon unverschämte Art und Weise verzerrend“ bezeichnet große Deters die Schilderung seines Engagements für die Rheinbacher GWG-Mieter durch Sigurd Trommer gegenüber der Presse. „Im Rahmen meiner ehrenamtlichen Mieter- und Sozialberatung sind GWG-Mieter aus dem Eichendorffweg auf mich zugekommen und haben mich um Hilfe gebeten, weil weder Aufsichtsrat noch Vorstand angemessen auf ihre Beschwerden eingegangen waren. Daraufhin habe ich den Vorstand zu einer Mieterversammlung in Rheinbach eingeladen. Dort wurde ein Mitglied des Vorstands ausfällig, so dass ich kurz davor war, ihn des Saales zu verweisen. Die zur Schau gestellte Arroganz war schlimmer als die jeder Wohnungsbau-Heuschrecke, so etwas habe ich noch nie erlebt“, berichtet Folke große Deters. „Als Reaktion auf dieses unmögliche Verhalten hat die Rheinbacher SPD den Rheinbacher Mietern, die in ihrer Mehrzahl noch nie auf einer Versammlung der Genossenschaft waren, einen Bus zur Verfügung gestellt. Eigentlich wäre das Aufgabe der Genossenschaft gewesen. So konnten auch die in ihrer Mobilität eingeschränkten Menschen die Versammlung besuchen und Kandidaten für den Aufsichtsrat aufstellen, die anders als fast alle Mitglieder des damaligen Aufsichtsrats auch tatsächlich Bewohner von Genossenschaftswohnungen sind“, so große Deters weiter.

„Ich bin bis dato nicht an die Öffentlichkeit gegangen, weil ich darauf gesetzt habe, im Guten eine Verhaltensänderung des Genossenschaftsvorstands zu erreichen. Sollten aber die Vorwürfe wahr sein, so ist das Ende der Fahnenstange wirklich erreicht“, so Folke große Deters, der auch Mitglied des Beirats des Mieterbunds ist, abschließend.Pressemitteilung

der SPD Rheinbach

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