Erwin Rüddel traf sich mit erfahrenen Kommunalpolitikern in Leutesdorf
Forderung nach Bundesgartenschau 2031 auch am Unteren Mittelrhein wird lauter
Kreis Neuwied. „Sollte das Mittelrheintal tatsächlich Ausrichter der Bundesgartenschau 2031 sein, dann möchte der Teil des Tales, der nördlich von Koblenz liegt, nicht außen vor sein“, erklärt der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel auch als Vorsitzender der Interessengemeinschaft „Welterbe Kulturlandschaft Unteres Mittelrheintal“.
Diese in der CDU viel Rückhalt findende Idee wurde bei einem Treffen von erfahrenen Kommunalpolitikern in Leutesdorf erörtert. „Eine Ausweitung der geplanten Bundesgartenschau auf das gesamte Mittelrheintal“, lautet auch die Forderung des Vereins „Romantischer Rhein“, dem touristischen Zusammenschluss der Kommunen im unteren Mittelrheintal. Wie die Kommunen, fordert auch Erwin Rüddel die Organisationen, die die „Buga“-Bewerbung betreiben, auf „ergebnisoffen die Durchführung einer Bundesgartenschau im gesamten Mittelrheintal von Bingen bis Rolandseck zu prüfen“. Diese Forderung wird insbesondere an das Land Rheinland-Pfalz gerichtet. Denn die Idee, sich als Region für die Durchführung der Bundesgartenschau 2013 zu bewerben, wird derzeit vor allem vom Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal forciert.
Dazu merkt der heimische Abgeordnete an: „Die touristische Marke des Romantischen Rheins hört eben nicht in Koblenz auf, auch wenn bislang das Weltkulturerbe dort endet. Vielmehr hat gerade die Region zwischen Koblenz und Bonn weltweit einzigartige Qualitäten und Potenziale. Deshalb muss es ein zu realisierendes Anliegen sein, das Rheintal von Koblenz bis Bonn in seiner Einzigartigkeit, Ursprünglichkeit und in seinem romantischen Grundcharakter zu erhalten und zu sichern. Auch aus diesem Grund ist die Bewerbung zur Teilnahme an einer Buga 2031 im Mittelrheintal unbedingt zu verfolgen.“
Sicher weise der Flussabschnitt des oberen Mittelrheintals unbestritten einen besonderen landschaftlichen Charakter auf. „Das bedeutet aber nicht, dass wir zurückstehen müssen, denn auch wir haben eine überzeugende Bandbreite, die sowohl von Einheimischen wie insbesondere von Besuchern und Gästen aus dem In- und Ausland anerkannt sind und angenommen werden. Und hier gilt es anzusetzen und das Bemühen um die Bundesgartenschau 2031 sowie um die Ausweitung des UNESCO-Welterbes auf das Untere Mittelrheintal intensiv zu betreiben und zum Erfolg zu führen“, bekräftigt Erwin Rüddel.
Pressemitteilung des
MdB Erwin Rüddel (CDU)
