SPD Rheinbrohl stellt sich neu auf
Frauenanteil liegt bei 56 Prozent
Fraktion hat einige personelle Umstrukturierungen vorgenommen
Rheinbrohl. Nach dem Verlust der Ratsmehrheit bei der vergangenen Kommunalwahl sieht die SPD Rheinbrohl Handlungsbedarf. Eine Neuaufstellung des Ortsvereins und der Fraktion sollen die SPD für die aktuellen Problemstellungen und künftigen Wahlen fit machen. Dazu hat die Fraktion einige personelle Umstrukturierungen vorgenommen.
Um, wie schon bei Aufstellung der Bürgerliste angestrebt, jüngere Bürger und vor allem Frauen an der politischen Gestaltung und Ratsarbeit zu beteiligen und längerfristig zu halten, wurde durch die Mandatsniederlegung der Ratsmitglieder Urs Exner und Torsten Dasbach für die engagierten Listenkandidaten Klaus Anheuser und Silvia Müller ein Nachrücken in den Gemeinderat ermöglicht. Damit kann die SPD erstmals einen Frauenanteil von 56 Prozent in ihrer Ratsfraktion vorweisen.
Urs Exner übernimmt, wie bereits zwischen 2010 und 2015, nach Bestätigung durch eine außerordentliche SPD-Mitgliederversammlung erneut den SPD-Ortsvereinsvorsitz. Zudem wurde er zum Dritten Beigeordneten der Verbandsgemeinde Bad Hönningen von der SPD nominiert und mit breiter Mehrheit des Verbandsgemeinderats gewählt. Ebenfalls wird er weiterhin in drei Ausschüssen der Verbands- und der Ortsgemeinde vertreten sein.
Torsten Dasbach, der zum Zweiten Beigeordneten der Ortsgemeinde Rheinbrohl gewählt wurde, wird zukünftig im Gemeinderat und in Ausschüssen seine beratende Stimme behalten. Im Verbandsgemeinderat wird er sich als Ratsmitglied für die Belange Rheinbrohls einsetzen. Im SPD-Ortsverein übernimmt Dasbach den stellvertretenden Vorsitz.
Auf die verjüngte Fraktion und den nun veränderten Ortsvereinsvorstand kommt in einer für die SPD schwierigen Zeit nun die wichtige Aufgabe zu, Impulse für mehr Zusammenhalt und Engagement zu geben und sich mit den großen Herausforderungen des Ortslebens auseinanderzusetzen. Davon gibt es zur Zeit einige, wie zum Beispiel bedarfsgerechte und verträgliche Nahversorgung, Wohnungsbau und Gewerbeansiedlung, sinnvolle Verkehrs- und Parkkonzeption, Konversion von Industriebrachen, Stärkung des sozialen Zusammenhalts und der Integration. Dass hierbei der Grundsatz „Gemeinwohl vor Eigenwohl“ eingehalten wird, darauf wollen die Genossen ein Auge haben.Pressemitteilung
der SPD Rheinbrohl
