Radwegeausbau entlang der B 49 zwischen Koblenz Lay und Dieblich verläuft im Schneckentempo
Freie Wähler Anfrage ergibt: Erster Bauabschnitt noch immer am Anfang der Planung
Koblenz/Dieblich. „Ganz ehrlich, echte Mobilitätswende sieht anders aus. Wer will, dass die Menschen vom PKW auf das Fahrrad umsteigen, der muss auch schnell sichere Radwegeverbindungen ausbauen“, ärgert sich Stephan Wefelscheid, Landtagsabgeordneter und verkehrspolitischer Sprecher der Freie Wähler Landtagsfraktion, über die Antwort der Landesregierung auf seine Kleine Anfrage.
Diese hatte Wefelscheid an die Landesregierung mit der Frage gerichtet, wie der aktuelle Sachstand bezüglich des Radwegeausbaus zwischen Koblenz-Lay und Dieblich aussieht. Die Antwort der Landesregierung erläuterte Wefelscheid vor Ort den interessierten Teilnehmerinnen Kathrin Laymann, umweltpolitische Sprecherin der Freie Wähler Stadtratsfraktion Koblenz, sowie der 1. Vorsitzenden Jutta Arnold von den Freien Wählern in Dieblich.
Demnach sei es so, dass derzeit die technische Vorplanung für den ersten Bauabschnitt erstellt wird, wozu auch aktuell die erforderlichen landespflegerischen Untersuchungen durchgeführt würden. Die Landesregierung erklärt in ihrer Antwort, dass sich die aktuellen Planungen für die angefragte Lücke im Radwegenetz in zwei Abschnitte unterteile. Der erste Bauabschnitt verlaufe auf einer Länge von rund 2,7 km zwischen der Ortsdurchfahrt Dieblich und dem Parkplatz unterhalb der Moseltalbrücke der A 61. Daran schließe sich ein zweiter Bauabschnitt mit einer Länge von rund 3,3 km bis zur Ortsdurchfahrt Koblenz-Lay an.
Die ebenfalls von Wefelscheid gestellten Fragen zur Zeitplanung für die weiteren Schritte und einen Baubeginn bleiben in der Antwort des Landes gänzlich offen. Stattdessen heißt es in der Antwort: „Es ist dabei noch nicht absehbar, ob aufgrund von Erkenntnissen hieraus oder anderen Gründen die Vorplanung modifiziert werden muss. Auch vor diesem Hintergrund sind Aussagen über den Zeitpunkt der Fertigstellung der Vorplanung des ersten Bauabschnitts nicht möglich.“
Eine konkrete Antwort gab es jedoch über den Kostenträger für das Projekt in Planung. Der Bund trage als Baulastträger der B49 die Kosten.
Über den schleppenden Fortschritt ärgert sich auch Jutta Arnold: „Damit die erwünschte alternative Mobilität beider Kommunen mit dem Rad kein umweltpolitisches Abenteuer wird, Schüler, Berufspendler, Anwohner und Touristen sicher von Dieblich über Lay nach Koblenz und zurück mit dem Fahrrad fahren können, ist es unabdingbar, das Land auf das alltägliche Bedürfnis unermüdlich aufmerksam zu machen.“
Sowohl die Freie Wähler Koblenz als auch die FWG Dieblich e.V. verweisen erneut auf die Dringlichkeit der Lückenschließung des Radwegeausbaus zwischen Dieblich und Lay. Denn obwohl in der zweiten Hälfte dieses Jahres der Ausbau des Radweges zwischen den Koblenzer Stadtteilen Lay und Moselweiß begonnen werden soll, befindet sich die Planung für den Lückenschluss nach Dieblich noch ganz am Anfang. Laymann erklärt „Diese schleppende Vorgehensweise zur Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur liegt nicht im Sinne und der Verantwortung der benachbarten Kommunen. Alle beteiligten Kommunen würden vom lückenlosen Radwegenetz profitieren. Dank Pedelecs nimmt die Anzahl der Pendler und Touristen zu, die bereit sind, die Strecke mit dem Fahrrad entlang der Mosel zurückzulegen. Dies ist für alle Kommunen ein touristischer Gewinn und für die Stadt Koblenz und unsere Umwelt ist jede Entlastung vom PKW-Verkehr wertvoll.“
Wefelscheid, Laymann und Arnold sind sich einig: „Die Planung der Radwegeverbindung dauert zu lange. Der Ausbau ist tatsächlich noch in weiter Ferne. Das muss schneller gehen. Wir werden daher auf allen Ebenen mit Nachdruck für die schnelle Realisierung eintreten, damit diese Lücke im Radwegenetz schnellstmöglich geschlossen wird.“
Pressemitteilung des
Büro von Stephan Wefelscheid
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